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Aussicht vom Top |
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Das Alinghi-Team hart am Wind |
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| Die Si Zürich in Valencia hart am Wind |
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Die Schweiz keine Segel-Nation, die Si Zürich keine Segel-Redaktion. Tempi passati. Der Triumphzug der Alinghi-Mannschaft des Genfer Biotech-Milliardärs Ernesto Bertarelli vor vier Jahren im fernen Auckland war aus globaler Sicht ein sporthistorisches Ereignis und aus nationaler Optik Auslöser eines regelrechten Hypes, dem sich auch die Sportinformation nicht entziehen konnte. Die Si wurde vom Erfolg der Alinghi-Segler und seinen Begleiterscheinungen wie dem Empfang in Genf vor mehr als 40'000 Zuschauern sicher etwas weniger überrascht als Herr und Frau Schweizer. Doch als er im August 2001 seine erste Alinghi-Reportage verfasste, dachte Si-Redaktor Marco Keller wohl kaum ernsthaft daran, dass er zwei Jahre später aus Neuseeland von einem Schweizer America's-Cup-Sieg berichten würde. Der Schauplatz des Milliarden-Events hat ebenso geändert wie die Bedeutung für die Si. Ob bei der offiziellen Begrüssung in der neuen Heimat durch die Bürgermeisterin von Valencia, anlässlich der sportlich praktisch bedeutungslosen Vorbereitungsregatten oder im Winter-Camp in Dubai – stets war ein Journalist aus dem mittlerweile dreiköpfigen Segel-Ressort der Si Zürich vor Ort. Dagegen ist der Louis Vuitton Cup, die Serie der Herausforderer, dieses Mal von untergeordnetem Interesse, weil Alinghi als Titelverteidiger direkt für den America's Cup qualifiziert ist. Nachdem die Si das Geschehen bis und mit Halbfinals von der Redaktion aus im Auge behalten hat, ist sie seit dem 30. Mai wieder mit einem Reporter vor Ort vertreten. Wenn es nach dem Final der Herausforderer (1. bis 12. Juni) ab dem 23. Juni endlich um den America's Cup geht, wird dieser von einem Freelancer und einem wahren Experten sowie einem auf der Redaktion tätigen Ressort-Kollegen unterstützt. Als Experte fungiert Christian Scherrer. Der Winterthurer gehörte in Auckland zur Alinghi-Crew und segelte in Valencia für den italienischen Herausforderer +39 Challenge. Für die Si analysiert Scherrer die Manöver und (Fehl-)Entscheide, welche über Sieg und Niederlage richten. Er ist während des Cups aber auch anderweitig beschäftigt: Als Co-Kommentator des Schweizer Fernsehens soll Scherrer dafür sorgen, dass Segel-Novize Beni Thurnheer am Mikrophon nicht Schiffbruch erleidet. Philipp Bärtsch, Si Zürich |
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