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| AWP |
| AWP berichtet regelmässig über Management-Börsentransaktionen |
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Leitende Manager von an der Schweizer Börse SWX kotierten Unternehmen müssen seit rund zwei Jahren ihre Transaktionen in firmeneigenen Papieren wie Aktien oder Optionen offenlegen. Dies kann für Anleger interessante Einblicke in die Erwartungen der Firmeninsider geben. AWP ist sich dieser Tatsache bewusst und veröffentlicht dementsprechend seit einiger Zeit täglich die neuesten Transaktionen.
Entsprechende Transaktionen der Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsmitglieder müssen innerhalb von zwei Börsentagen der SWX gemeldet werden. Wird dabei pro Kopf und Monat ein Volumen von 100'000 Franken überschritten, werden die Transaktionen auf der Homepage der SWX (www.swx.com) unter Management-Transaktionen laufend veröffentlicht.
Die Namen der Käufer bzw. Verkäufer werden dabei allerdings nicht genannt, die SWX unterscheidet lediglich zwischen exekutivem Verwaltungsratsmitglied/Mitglied der Geschäftsleitung bzw. einem Verwaltungsratsmitglied ohne exekutive Funktionen.
Neue Perspektiven für Anleger
Für interessierte Anleger eröffnen sich mit der Veröffentlichung der Transaktionen neue Perspektiven, kann es doch sehr aufschlussreich sein, zu erfahren, zu welchem Zeitpunkt Manager die „eigenen“ Beteiligungspapiere kaufen oder verkaufen. Gewöhnlich sind Geschäftsleitungsmitglieder und Verwaltungsräte die „besten“ Insider ihrer Firmen und können dementsprechend die Perspektiven einer Gesellschaft am besten beurteilen.
Käufe oder Verkäufe von Managern im grossen Stil könnten also für Investoren ein Zeichen sein, die Papiere der entsprechenden Firma ebenfalls zu erwerben oder abzustossen. Allerdings gilt es dabei zu beachten, dass das Volumen der Verkäufe dasjenige der Käufe üblicherweise deutlich übertrifft. Dies darum, weil Manager meist einen bestimmten Teil ihres Lohnes in Aktien oder Optionen erhalten und Verkäufe daher auch tätigen, um Aktien in Bargeld umzuwandeln. Käufe dagegen können als grundsätzlich positives Signal aufgefasst werden, zeigen sie doch, dass das Management an die eigene Gesellschaft glaubt.
Dass Anleger aus den Transaktionen etwas herauslesen können, belegen etwa Untersuchungen aus den USA, wo Management-Transaktionen bereits seit vielen Jahren gemeldet werden müssen. Sie zeigen unter anderem, dass nach Phasen, in denen die Verkäufe deutlich überwiegen, die Kurse kaum zunahmen oder sogar rückläufig waren.
AWP bietet schnelle Entscheidungshilfe
Um den Kunden von AWP bei Investitionsentscheiden die bestmögliche Unterstützung zu bieten, hat die Redaktion für ihre Premium-Leser ein eigenes Gefäss geschaffen, in dem die neuesten und wichtigsten Management-Transaktionen in kurzer und überblickbarer Form täglich einmal publiziert werden (siehe Beispiel Management-Transaktionen).
Die Transaktionen können zwar – wie oben erwähnt – auch auf der Homepage der SWX eingesehen werden, doch werden dort die neuen Transaktionen laufend aufgeschaltet und nicht gekennzeichnet, so dass Interessierte sie nur mühsam finden. AWP nimmt den Investoren diese Arbeit ab und filtert zudem die unwichtigen Transaktionen heraus. Wichtige Transaktionen werden ausserdem zu Meldungen ausgebaut oder fliessen in die übrige AWP-Berichterstattung ein (siehe Beispiel Schlatter).
Mit „SWX/Management-Transaktionen“ hat AWP sein Angebot erneut ausgebaut. Dieses Jahr ebenfalls neu eingeführt wurde ein Gefäss mit dem Namen „Marktgespräch“, in dem täglich zwei bis drei Marktgerüchte aufgenommen werden und das sich bei den Lesern bereits grosser Beliebtheit erfreut.
Ueli Hoch, Redaktionsleitung AWP
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| ANHÄNGE ZU DIESEM ARTIKEL |
| Managementtransaktionen |
| Beispiel Schlatter |
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