 |
|
|
 |
|
|
 |
Vogelnest - National-Stadion Peking |
|
|
|
 |
 |
| Si |
| Online im Vogelnest |
 |
|
 |
Alles, was befürchtet worden war, ist ausgeblieben. Alles, was man sich hatte erhoffen können, ist eingetreten. Die 29. Olympischen Sommerspiele in Peking waren ein riesiger Erfolg. Athleten wie Michael Phelps oder Usain Bolt setzten unvergessliche Glanzlichter, gleich wie die goldbehängten Fabian Cancellara, Roger Federer und Stanislas Wawrinka für die Schweiz. Die höchste Auszeichnung jedoch verdienten sich die Spiele selbst -- für die rundum perfekte Organisation.
Die 10'000 Medienschaffenden aus aller Welt, unter ihnen die Gruppe von 15 Journalisten der Sportinformation, durften sich glücklich schätzen, in den optimalen Bedingungen arbeiten zu können. Die Annehmlichkeiten begannen schon bei den täglichen Sicherheitskontrollen. Bei früheren Sommer- oder Winterspielen waren die Journalistinnen und Journalisten am Eingang zum Main Press Center (MPC) Schlange gestanden. Die Pekinger Organisatoren setzten mit riesigem personellem Aufwand eine genial einfach Idee um: mehr Kontrollstellen, aber an den kleinsten Orten -- vor den Hotels der Medienleute. Wer sein Hotel verliess, konnte im Nu die Sicherheitsschleuse passieren, den Medienbus besteigen - und blieb danach für den ganzen Tag "kontrolliert", solange er sich im Olympia-Gelände bewegte.
Auch viele andere Erleichterungen haben dazu beigetragen, dass die Crew der Sportinformation ganze Arbeit leisten konnte. Die Si Genf war wie üblich mit zwei Reportern (Olivier Petitjean, Gilles Mauron) dabei. Die Si Zürich deckte mit ihren 13 Leuten vor Ort den Grossteil des breiten Gesamtangebots ab (Basisdienst, Online, WAP, SMS/MMS, Sport 164 Voice). So konnte Chefredaktor Peter A. Frei als Leichtathletik-Reporter aus dem grossartigen "Vogelnest"-Stadion jeweils schon zu Unzeiten (wegen der Zeitverschiebung um 6 Stunden beispielsweise um 4 Uhr morgens MESZ) die Schweizer Medien und Online-User mit News von der Tartanbahn versorgen.
Die Arbeitsaufteilung der Si Zürich hat sich vollauf bewährt. Im Si-Büro im MPC waren täglich fünf Redaktorinnen und Redaktoren in einem Schichtbetrieb von 8 Uhr morgens mit 2 Uhr nachts für den Meldungsteppich in allen Gefässen von Basisdienst bis SMS besorgt. Ebendiese Leute machten sich auch als Reporter nützlich, sobald die Highlights in "ihren" Sportarten anstanden. So war denn die Auslastung des Si-Teams in Peking sehr hoch. Etwas zu kurz kam einzig - der Schlaf.
Ein nicht unwesentlicher Vorteil der grosszügigen Beschickung war auch die Tatsache, dass die Si in Zürich keinen Nachtbetrieb unterhalten musste.
Peter Lerch, Stv. Chefredaktor Sportinformation Zürich
|
 |
|
 |
|
|
|
 |