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| Editorial |
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Die Medienszene wird im Moment arg durchgeschüttelt. Egal ob elektronische Medien oder Printprodukte, überall brechen die Erträge weg. Sparpakete werden geschnürt und Leistungen abgebaut. Auch in einer solchen Situation kann die SDA eine wichtige Rolle spielen. Sie übernimmt seit jeher Aufgaben, die zentral günstiger erfüllt werden können. Und die SDA ist auch gerne bereit, neue Aufgaben zu übernehmen. Wir wollen unseren Kunden, die auch unsere Besitzer sind, helfen. Nicht nur in der Krise, aber dann erst recht.
Bernard Maissen, Chefredaktor SDA |
Mitgearbeitet an dieser Ausgabe haben: Bernard Maissen (SDA); Hardy Jäggi (SDA); Thomas Eltschinger (SDA); Fabienne Leuenberger
(SDA); Hans Leuenberger (Si); Andrea Menken (na); Tom Schreiber
(AWP); Fritz Reust (MINDS-CH) Jann Jenatsch (KEYSTONE) Koordination: Therese Hirsbrunner |
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| Bild: Arno Balzarini |
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| Auf drei Säulen die Zukunft bauen |
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Als sich die SDA vor einem Jahr an die Überarbeitung ihrer Strategie machte, sahen die Vorzeichen in der Branche noch etwas anders aus. Jetzt ist der Strategieprozess abgeschlossen, und wir können befriedigt feststellen, dass er auch den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung trägt. Wir haben eine Strategie erarbeitet, die sich auf die Werte der SDA besinnt und die Absicht, die 1894 zur Gründung der Agentur geführt hat, wiederaufnimmt und neu beleben will. Die Gründer wollten eine Instanz, die unabhängig eine Grundversorgung sichert, ihnen damit Arbeit abnimmt, damit sie sich auf ihre Spezialitäten konzentrieren können.
Basisdienst im Zentrum
Im Zentrum der strategischen Überlegungen steht der Basisdienst und die im Zusammenhang mit dem Basisdienst stehenden Zusatzdienste. Wir wollen diese Dienste verstärkt auf die Kundenbedürfnisse ausrichten, auch wenn wir wissen, dass es «DEN KUNDEN» nicht gibt. Die Wünsche und Vorstellungen unserer Kunden klaffen weit auseinander. Trotzdem sind sich alle darin einig, dass die Dienstleistungen der Agentur für die jeweiligen Zielgruppen entsprechend aufbereitet sein müssen. Wir wollen uns deshalb vom reinen «Grossisten» (B2B) hin zum Grosshändler entwickeln, der Fertigprodukte verkauft (B2B4C). Die SDA wird vermehrt zum «Convenience»-Produzenten und orientiert sich damit an den guten Erfahrungen mit dem pfannenfertigen Online-Dienst. Welche «Convenience»-Produkte… |
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