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Ausgabe Nr. 46 / 09-2009
Tor der Zukunft - Skulptur von Hugo Marxer in Buchs SG
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MINDS-CH
Werbung für’s Handy
In der Schweiz werden heute rund 1,5% des Werbekuchens für Internet-Werbung ausgegeben, in den USA sind es über 5%; für Mobile Advertising: Schweiz 0,00% USA 0,2%. Als Werbeauftraggeber überlegen Sie: Warum sich jetzt schon mit dem Nullsummenspiel Mobile beschäftigen? Falls sich dieser Zug einmal bewegt, kann man immer noch aufspringen! Wenn Sie sich hier nur nicht irren.
 
Dem World Wide Web, welches in den 90ern kommerzialisiert wurde, sprach man früh ein beträchtliches Potenzial für Marketing-Kommunikation zu. Und trotzdem kümmerte sich die Medien- und Kommunikationsbranche nur nebenbei um das neue Medium, welches sich nach gängiger Ansicht nur an verschrobene Nerds richtete.  Dieses Zögern bezahlte man später – reichlich überteuert – mit Zukäufen von Know-how und Markt.
 
Die Geschichte wiederholt sich. Wer heute von Mobile Marketing und Advertising redet, der hat zwar Visionen, aber die Füsse nicht auf dem Boden. Nun, wer sich nicht heute schon mit Werbung auf mobile Endgeräte und deren spezifische Formen und Formate beschäftigt, sie womöglich schon heute nutzt, dem wird womöglich übermorgen der Teppich unter den Füssen weggezogen.
 
Was hat dies alles mit SDA/MINDS-CH zu tun? Mit dem Mobile Internet, beschleunigt durch das iPhone wurde Mobile Content weitgehend kostenlos. Lediglich für hochspezifische Inhalte kann man den Konsumenten noch zur Kasse bitten, alles andere muss gratis und werbefinanziert sein. Das Mobile Magazine „touring mobile“, welches wir für touring realisiert haben, wird eines Tages zu 100% werbefinanziert sein. Um an Werbegelder zu kommen, müssen wir die Reichweite erhöhen. Wie erhöhen wir die Reichweite? Indem wir das Produkt laufend verbessern. In Kürze wird man auf„touring mobile“ neben den Verkehrs-, Wetterinformationen und den News Realtime-Info zu verfügbaren Parkplätzen finden. Und einen Hotel-Reservations-Service. Wir wollen den Werbern ein attraktives, gut besuchtes Umfeld bieten. Wir anerkennen Mobile Marketing als Fakt.
 
Wenn wir als weiterhin mit Mobile Content Geld verdienen wollen, darf Mobile Marketing für uns keine unbekannte Grösse sein. Wir haben uns mit dem Thema beschäftigt und schaffen das gesuchte Umfeld.

Fritz Reust, Geschäftsführer MINDS-CH
 
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