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SDA-APA-IT steht für Informationstechnologie |
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| Neues Angebot von SDA-APA im Bereich IT-Outsourcing – Spitzenleistung zum günstigen Preis |
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Die zunehmende Digitalisierung stellt die Medienbranche vor neue Herausforderungen. Diese liegen im redaktionellen und zunehmend auch im technischen und finanziellen Bereich: Es gibt immer neue Speicher- und Übertragungsmedien, die Innovationsfähigkeit in der Informationstechnologie kennt keine Grenzen. Sich diesen Risiken allein zu stellen ist kostspielig und mitunter riskant. Deshalb besteht ein wachsendes Interesse an der Ausgliederung von IT-Lösungen und -Ressourcen. Die SDA kann, zusammen mit der Austria Presse Agentur (APA), ihren Kunden ab 2010 dabei helfen, in diesem Bereich an der Spitze zu bleiben. Und das zu günstigen Preisen.
Die SDA hat sich bisher noch keinen Namen im Bereich Informationstechnologie gemacht. Sie verfügt jedoch über IT-Strukturen, die seit Jahren ohne grössere Zwischenfälle 24 Stunden am Tag funktionieren. Ab Januar 2010 wird nun die APA ihre Kompetenz und Erfahrung im IT-Bereich beisteuern. Das Unternehmen verbucht seit zehn Jahren im Bereich IT-Outsourcing einen zunehmenden Erfolg in seinem Heimatmarkt (u.a. ORF als Kunde) sowie seit kurzem in Deutschland und Frankreich.
Die SDA wird nicht einfach die Produkte der APA in der Schweiz vermarkten. Die beiden Agenturen, die bereits zusammen die Bildagentur Keystone besitzen, werden am 1. Januar in Zürich ein eigenständiges IT-Unternehmen gründen, das ihnen zu gleichen Teilen gehören wird. Die SDA und Keystone werden ihre Mitarbeiter und ihre technologische Infrastruktur einbringen, die APA ihre Produktlinie sowie ihre Recherche- und Entwicklungskapazitäten. Die APA übernimmt zudem die unternehmerische Führung.
Interne Basis und externes Potenzial Auch wenn der Schweizer IT-Outsourcing-Markt bereits teilweise aufgeteilt ist und von grossen Akteuren dominiert wird, sind die Ambitionen der neuen Kooperation realistisch und begründet. So ist der Schweizer Markt mit einem jährlichen Volumen von mehr als 7,5 Milliarden Schweizer Franken um 70 Prozent grösser als der österreichische Markt (was zugegebenermassen auf die Bedeutung des Bank- und Finanzwesens zurückzuführen ist). Noch wichtiger ist jedoch, dass es in der Schweiz im Segment der medienspezifischen Anwendungen keinen Anbieter gibt, der in der Lage ist, einen so umfangreichen Support und eine so vielfältige Auswahl an Lösungen anzubieten, wie die neue SDA-APA-Einheit.
Diese wird durch die Übernahme sämtlicher Ressourcen der SDA, von Sportinformation und von Keystone sowie durch die Erfüllung der technischen Anforderungen dieser Unternehmen von Anfang an über ein sicheres Auftragsvolumen verfügen. Der Zusammenschluss wird es ermöglichen, Synergien freizusetzen, Risiken zu optimieren und die sukzessive Integration der von APA-IT übernommenen oder von dem aus mehr als 50 Spezialisten bestehenden Wiener Team entwickelten IT-Lösungen sicherzustellen.
Die SDA-Gruppe wird somit in Kürze über die technischen Voraussetzungen verfügen, die erforderlich sind, um ihre strategischen Ziele zu erreichen. Diese umfassen neben der Aufwertung und Verbesserung der redaktionellen Dienstleistungen auf sämtlichen Übertragungsmedien auch die Schaffung neuer mediennaher Produkte, die auch für Kunden bestimmt sind, die nicht aus dem Medienbereich stammen.
Neben der Verwaltung der internen Ressourcen und der Durchführung interner Projekte wird die SDA auch in der Lage sein, IT-Lösungen für Drittunternehmen anzubieten, die in der Schweiz im Medien- und mediennahen Bereich tätig sind. Hierbei handelt es sich um Sektoren, die die SDA sehr gut kennt, da die meisten Kunden und auch die Aktionäre aus diesen Bereichen stammen.
Hohes Potenzial Eine anonyme Umfrage, die die SDA Mitte November unter 142 Entscheidungsträgern aus der Schweizer Medienbranche durchgeführt hat, bestätigt in jedem Fall den Bedarf und das Potenzial in diesem Bereich. Das Ergebnis der Umfrage ist umso interessanter, als eine hohe Antwortquote erzielt wurde (47 Prozent, d. h. 67 Antworten bei 142 Befragten).
Auf die Frage, welche Technologien in ihrem Unternehmen ihrer Ansicht nach an Bedeutung gewinnen werden, haben 69 Prozent der Teilnehmer Anwendungen für Smartphones als «sehr wichtig» oder «eher wichtig» bezeichnet. Mehr als 64 Prozent haben das Gleiche über Video-Streaming und semantische Suchmaschinen geäussert. 58 Prozent waren der Ansicht, dass dies auch für die «Virtualisierung» zutrifft. Dies sind Bereiche, in denen APA-IT über bereits einsatzfähige Applikationen verfügt, die die Teams der zusammen mit der SDA neu geformten Einheit an die Bedürfnisse der Kunden in der Schweiz anpassen können.
Das in der Umfrage zum Ausdruck gebrachte geringe Interesse an eBooks (34 Prozent positive Antworten) lässt sich zum Teil mit dem kürzlich bekannt gegebenen Gemeinschaftsprojekt mehrerer Schweizer Verleger erklären. «Cloud Computing» (29 Prozent positive Antworten), das den Zugriff auf zusätzliche Kapazitäten über das Internet ermöglicht, scheint vorerst keine besondere Priorität zu haben.
Interessant ist auch, dass die Mehrheit der Teilnehmer angibt, sie sei bereit, ihre IT-Services gezielt auszulagern. Gut die Hälfte zieht in Erwägung, externe Lösungen im Bereich Audio- oder Video-Streaming zu nutzen. Mehr als 40 Prozent der Teilnehmer beabsichtigen, ein externes Unternehmen mit der Entwicklung von Softwarelösungen zu beauftragen. Ein Drittel kündigt Investitionen in multimediale Redaktionssysteme in den nächsten zwei bis drei Jahren an, ein Viertel in Redaktionssysteme im Printbereich und ebenfalls ein Viertel in Systeme zur Verwaltung digitaler Daten.
Win-win-Situation Diese Antworten bestätigen, dass es für Unternehmen aus der Medienbranche wichtig ist, weiterhin relativ grosse Summen in die Anpassung oder die Erneuerung von IT-Lösungen zu investieren. Angesichts der finanziellen Schwierigkeiten, die zurzeit in der Branche herrschen, ist es ein grosses Anliegen der Unternehmen, dieses Geld in leistungsstarke IT-Lösungen mit einem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis zu investieren.
Auf diesem Gebiet hat die neue IT-Einheit der SDA und der APA einige Vorteile zu bieten. Sie hat Zugang zu einer Palette von Produkten, die bereits getestet sind und auf anderen Märkten im Einsatz stehen. Sie bietet Schweizer Medienunternehmen eine zusätzliche Flexibilität bei der Realisierung ihrer IT-Projekte, indem sie die Entwicklung, die Integration und/oder den Support ganz oder teilweise übernimmt. Genau wie die Nachrichtenagentur SDA und die APA wird auch das neue Unternehmen für Seriosität, Zuverlässigkeit, Verständnis der Bedürfnisse der Medienunternehmen und die Fähigkeit stehen, effizient und kostengünstig zu arbeiten.
Marc-Henri Jobin, Leiter Logistik SDA
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