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| Editorial |
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Danke, Peter! Ende März geht Peter Müller in Pension. Fast 34 Jahre stand er als Verantwortlicher für die IT und in den letzten Jahren auch für das Marketing an der Spitze der SDA. Enorme technische Veränderungen prägten diese Jahre, und Peter Müller sorgte mit seinem Team immer dafür, dass die SDA auf die Veränderungen die richtigen Antworten fand. Er tat dies in der ihm eigenen zurückhaltenden und unaufgeregten Art, die so gut zur SDA passt. Dafür gebührt ihm ein grosses und herzliches Dankeschön und die besten Wünsche für den neuen Lebensabschnitt, in dem er hoffentlich für all seine vielfältigen Interessen Zeit und Musse findet. Danke, Peter!
Bernard Maissen, Chefredaktor
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Mitgearbeitet an dieser Ausgabe haben: Bernard
Maissen
(SDA); Marc-Henri Jobin (SDA); Béat Grossenbacher (SDA); Ivano Diconto
(SDA); Stefan Wyss (Si); Andrea Menken (na); Sandra Donat (Keystone); Tom Schreiber (AWP) Koordination: Therese Hirsbrunner |
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| Bild: Keystone/Gaetan Bally |
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| Chinesisch |
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Die SDA ist seit dem 1. März in der Schweiz die einzige Nachrichtenagentur, die auf Deutsch einen Inlanddienst anbietet. Auf Französisch bietet AP weiterhin Inlandmeldungen an.
Diese Entwicklung hat für gewisse Irritationen gesorgt, und die Situation der SDA wurde polemisch mit derjenigen der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua verglichen. Solches kommt uns chinesisch vor, denn Xinhua ist eine staatliche Nachrichtenagentur und die SDA ein privatrechtliches Unternehmen in den Händen der Schweizer Medien und damit ihrer Kunden.
Aber es stimmt, die Schweiz hat – und dies im Gegensatz zu China – nur eine nationale Nachrichtenagentur. Doch das ist, um in etwas vergleichbareren Regionen zu bleiben, auch in Österreich, Belgien, Holland, Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen und Portugal der Fall. Die Schweiz war bisher also auch in Bezug auf Nachrichtenagenturen ein Sonderfall und hat sich nun von diesem Sonderfall verabschiedet.
In den letzten 50 Jahren hat sich die Medienlandschaft in der Schweiz massiv verändert. Damit natürlich auch die Situation für die Nachrichtenagenturen. 1960 gab es in der Schweiz drei Nachrichtenagenturen, nämlich die SDA, die UPI und die spk. UPI verschwand 1972 vom Markt, doch gleichzeitig etablierte sich die ddp. Es blieb also bei drei Agenturen. 1982 kam AP dazu. Kurzzeitig gab es damit sogar vier Agenturen, doch AP verdrängte 1983 ddp aus dem Schweizer Markt. 1993… |
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