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Ausgabe Nr. 56 / 03-2012
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sda Nachrichten

Frau Bundesrätin Doris Leuthard im Gespräch mit Chefredaktor Bernard Maissen

Winfried Kösters, Béat Grossenbacher (stv. Chefredaktoren), Bundesrätin Doris Leuthard, Pressesprecher Dominique Bugnon und Chefredaktor Bernard Maissen
Bundesrätin Doris Leuthard: sda hat grosse Bedeutung und Verantwortung

Bundesrätin Doris Leuthard, Chefin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), hat am 23. Februar 2012 die sda besucht. Die Medienministerin liess sich anlässlich ihres anderthalbstündigen Besuches die Arbeit und die Organisation der nationalen Nachrichtenagentur erklären. Sie stand ferner den Redaktorinnen und Redaktoren sowie den Mitarbeitenden aller Abteilungen der sda in einer «off the record»-Diskussion Rede und Antwort. Es folgte ein Rundgang durch die Redaktion.

Bundesrätin Leuthard ist sich der grossen Bedeutung der sda für die Schweizer Medien bewusst. Sie unterstrich in ihrer kurzen Einleitung jedoch auch die grosse Verantwortung der Agentur, die mit dieser Bedeutung einhergehe. Die Mehrsprachigkeit der sda und die internationale Vernetzung sind laut Leuthard zwei herausragende Merkmale der nationalen Nachrichtenagentur.

Für die Landesregierung sei es sehr wichtig, auch künftig auf zuverlässige und bestätigte Informationen der nationalen Nachrichtenagentur zählen zu können. Die sda könne im Gegenzug auch künftig darauf bauen, dass die Bundesverwaltung Kunde der sda bleibe und die Leistungen der Agentur finanziell abgelte.

Wie es der Zufall wollte, publizierte die Wettbewerbskommission (Weko) am Tag des Besuches von Bundesrätin Leuthard die Mitteilung, dass die Weko die Preispolitik der sda unter die Lupe nehme. «Willkommen im Club der Institutionen, die unter Beobachtung stehen», sagte die Medienministerin schmunzelnd vor den zahlreich versammelten sda-Mitarbeitenden. In der Regel seien es ja die Mitglieder der Landesregierung, bei denen die Medien jede Regung und Mimik interpretierten.

Die amtsälteste Bundesrätin, die seit dem 14. Juni 2006 der Landesregierung angehört, zeigte sich bei ihrem sda-Besuch spontan und offen. Im Gespräch mit den sda-Mitarbeitenden nahm sie auch zur aktuellen Diskussion über den 2011 vom Bundesrat beschlossenen Atomausstieg Stellung. Sie erklärte ferner, dass sie eine fleissige Leserin der Schweizer Presse sei und so täglich auch viele sda-Meldungen lese.

Die vielfältigen Aufgaben, die eine Bundesrätin zu erledigen habe, bereiteten ihr nach wie vor grosse Freude. Wichtige Aufgaben mitgestalten zu können und am Wohl des Landes mitzuwirken, sei sehr spannend. Bundesrätin Leuthard verhehlte zugleich nicht die enorme Arbeitsbelastung, die damit einhergehe.

Béat Grossenbacher/Winfried Kösters
stv. Chefredaktoren sda


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Rundgang durch die sda-Redaktion
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