Grosser Aufwand auch ohne Schweizer Teilnahme
Fussball-EM 2012 in Polen/Ukraine
2012 – ein Schaltjahr! Für die Sportinformation bedeutet dies, dass neben den Olympischen Sommerspielen mit der Fussball-Europameisterschaft in Polen und Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) ein zweiter Grossanlass stattfindet. Ein Anlass, der mit beträchtlichem Aufwand verbunden ist, auch wenn er hinter den Olympischen Sommer- und Winterspielen sowie der Fussball-WM «lediglich» die Nummer 4 im Ranking ist.
Für die Sportinformation Zürich sind während der Fussball-EM insgesamt acht Redaktoren im Einsatz. Das siebenköpfige Fussball-Ressort wird dabei unterstützt vom Redaktionsleitungsmitglied Werner Eisenring. Vier dieser acht Redaktoren (René Baumann, Julien Oberholzer, Christian Finkbeiner, Marco Ackermann) reisen als Reporter nach Polen und in die Ukraine. Sie werden allerdings je nur etwa die Hälfte der Europameisterschaft vor Ort sein und sonst ebenfalls auf der Redaktion in Zürich Beiträge zur EM schreiben. Es sind zwei Reporter jeweils gleichzeitig an der EM – einer in Polen und einer in der Ukraine. Für die Sportinformation Genf sind Julien Pralong und Laurent Ducret als Reporter im Einsatz.
Der personelle Aufwand der Sportinformation für die bevorstehende EM reduziert sich im Vergleich zur EM vor vier Jahren in der Schweiz und in Österreich auf etwa die Hälfte. Damals waren zehn Redaktoren als Reporter im Einsatz, der gesamte personelle Aufwand lag bei 14 Redaktoren. Da die EM 2008 im eigenen Land stattfand, wurden für die Sportinformation auch Themen wichtig, welche bei Turnieren in anderen Ländern kaum oder zumindest nicht durch Eigenleistung berücksichtigt werden (z. B. Sicherheit, lokale Neben-Events, Fussball-Tourismus).
Dass sich das Schweizer Fussball-Nationalteam erstmals seit 2002 nicht für ein grosses Turnier qualifizierte, drückt den personellen Aufwand der Sportinformation ebenfalls. Ist die Schweiz Teilnehmer an einer WM oder EM, sind für die Sportinformation jeweils mindestens drei Redaktoren allein mit dem Schweizer Team und den gegnerischen Mannschaften unterwegs.
In Polen und in der Ukraine werden die Reporter vor allem Hintergrundthemen anpacken und Interviews und Porträts etc. aus den Mannschaftscamps liefern. Der reine Nachrichtenjournalismus, also Spielberichte, Vorschauen und aktuelle Meldungen, wird grösstenteils vom Redaktionsbüro in Zürich aus betrieben. Um dem Schweizer Aspekt auch ohne Schweizer (Team-)Beteiligung gerecht zu werden, wird sich ein Redaktor von Zürich aus darum bemühen, Beiträge zu schreiben, welche Experten und Insider in den Mittelpunkt stellen, die einen Bezug zur Schweiz und zur EM haben.
Während die Redaktoren vor vier Jahren flexibel zwischen Bürodienst und Reportereinsätzen pendeln konnten, sind diesmal exakte Planung und Organisation der Reportagen unabdingbar. Gerade die Bedingungen in der Ukraine mit den grossen Distanzen zwischen den Spielorten sowie den schwierigen Strassenverhältnissen und den womöglich unzureichenden Flugverbindungen stellen zusammen mit der mangelhaften Hotel-Infrastruktur eine logistische Herausforderung dar. Auf ähnliche Schwierigkeiten stiess die Sportinformation schon vor zwei Jahren bei der WM in Südafrika – und meisterte diese mit Bravour.
Stefan Wyss, sda Sportinformation
Fussball-EM 2012 in Polen/Ukraine
2012 – ein Schaltjahr! Für die Sportinformation bedeutet dies, dass neben den Olympischen Sommerspielen mit der Fussball-Europameisterschaft in Polen und Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) ein zweiter Grossanlass stattfindet. Ein Anlass, der mit beträchtlichem Aufwand verbunden ist, auch wenn er hinter den Olympischen Sommer- und Winterspielen sowie der Fussball-WM «lediglich» die Nummer 4 im Ranking ist.
Für die Sportinformation Zürich sind während der Fussball-EM insgesamt acht Redaktoren im Einsatz. Das siebenköpfige Fussball-Ressort wird dabei unterstützt vom Redaktionsleitungsmitglied Werner Eisenring. Vier dieser acht Redaktoren (René Baumann, Julien Oberholzer, Christian Finkbeiner, Marco Ackermann) reisen als Reporter nach Polen und in die Ukraine. Sie werden allerdings je nur etwa die Hälfte der Europameisterschaft vor Ort sein und sonst ebenfalls auf der Redaktion in Zürich Beiträge zur EM schreiben. Es sind zwei Reporter jeweils gleichzeitig an der EM – einer in Polen und einer in der Ukraine. Für die Sportinformation Genf sind Julien Pralong und Laurent Ducret als Reporter im Einsatz.
Der personelle Aufwand der Sportinformation für die bevorstehende EM reduziert sich im Vergleich zur EM vor vier Jahren in der Schweiz und in Österreich auf etwa die Hälfte. Damals waren zehn Redaktoren als Reporter im Einsatz, der gesamte personelle Aufwand lag bei 14 Redaktoren. Da die EM 2008 im eigenen Land stattfand, wurden für die Sportinformation auch Themen wichtig, welche bei Turnieren in anderen Ländern kaum oder zumindest nicht durch Eigenleistung berücksichtigt werden (z. B. Sicherheit, lokale Neben-Events, Fussball-Tourismus).
Dass sich das Schweizer Fussball-Nationalteam erstmals seit 2002 nicht für ein grosses Turnier qualifizierte, drückt den personellen Aufwand der Sportinformation ebenfalls. Ist die Schweiz Teilnehmer an einer WM oder EM, sind für die Sportinformation jeweils mindestens drei Redaktoren allein mit dem Schweizer Team und den gegnerischen Mannschaften unterwegs.
In Polen und in der Ukraine werden die Reporter vor allem Hintergrundthemen anpacken und Interviews und Porträts etc. aus den Mannschaftscamps liefern. Der reine Nachrichtenjournalismus, also Spielberichte, Vorschauen und aktuelle Meldungen, wird grösstenteils vom Redaktionsbüro in Zürich aus betrieben. Um dem Schweizer Aspekt auch ohne Schweizer (Team-)Beteiligung gerecht zu werden, wird sich ein Redaktor von Zürich aus darum bemühen, Beiträge zu schreiben, welche Experten und Insider in den Mittelpunkt stellen, die einen Bezug zur Schweiz und zur EM haben.
Während die Redaktoren vor vier Jahren flexibel zwischen Bürodienst und Reportereinsätzen pendeln konnten, sind diesmal exakte Planung und Organisation der Reportagen unabdingbar. Gerade die Bedingungen in der Ukraine mit den grossen Distanzen zwischen den Spielorten sowie den schwierigen Strassenverhältnissen und den womöglich unzureichenden Flugverbindungen stellen zusammen mit der mangelhaften Hotel-Infrastruktur eine logistische Herausforderung dar. Auf ähnliche Schwierigkeiten stiess die Sportinformation schon vor zwei Jahren bei der WM in Südafrika – und meisterte diese mit Bravour.
Stefan Wyss, sda Sportinformation

