Am olympischen Puls
Für viele Sportjournalistinnen und -journalisten, selbst für solche mit jahrzehntelanger Erfahrung, waren die Olympischen Sommerspiele in London das grösste Erlebnis ihrer beruflichen Laufbahn. Stimmungsvoll, perfekt organisiert, angereichert mit dem Augenzwinkern des britischen Humors. Alle vor den Spielen geäusserten Bedenken haben sich als unbegründet erwiesen. Das Verkehrschaos in der Millionenmetropole ist ebenso ausgeblieben wie Terroranschläge. Die Organisatoren unter OK-Präsident Lord Sebastian Coe haben ganze Arbeit geleistet, und noch ein bisschen mehr.
So war es denn auch für die Reporter der Sportinformation Si AG mehr Vergnügen als Pflicht, vom grössten Sportanlass zu berichten. Die Si-Delegation hatte sich schon lange vor den Spielen für ein zentral gelegenes Hotel an der Tottenham Court Road entschieden, von dem aus die weit verstreuten Stadien und Austragungsorte mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar sein sollten. Auch die Kolleginnen und Kollegen des Tages-Anzeigers und der Neuen Zürcher Zeitung logierten in diesem Hotel.
Die Wahl erwies sich alsbald als vortrefflich. Trotz dem dichten Wettkampfkalender und zahlreicher Überschneidungen war die Si bei nahezu allen Einsätzen mit Schweizer Beteiligung vor Ort – sei es im Hyde Park bei Radrennen und Triathlon, im mondänen Olympia-Park bei den Leichtathleten, den Schwimmern oder den BMX-Artisten, im beeindruckenden «Excel»-Komplex bei Fechtern, Judokas und Ringern, im Reitsport-Stadion von Greenwich und bei Roger Federers unvergesslichen Auftritten in Wimbledon.
Für einmal verzichtete die Si darauf, ihre mannigfaltigen Dienstleistungen (u.a. Basisdienst, Onlinedienst, SMS, Liveticker, O-Töne) gänzlich am Olympia-Ort zu produzieren. Einiges davon, namentlich der Onlinedienst, wurde während der 16 Wettkampftage von der Homecrew in Zürich erledigt. Dies wiederum ermöglichte den Reportern, sich vor Ort auf die Hauptberichterstattung, auf Vorschauen, Interviews und Zusatz-Storys zu konzentrieren. Nicht zu kurz kamen auch die Radiokunden. Die Si-Reporter waren in der Lage, von praktisch allen Schweizer Highlights O-Töne zu produzieren. Aus rechtlichen Gründen durften sie dies nicht innerhalb des Olympia-Geländes tun. Sehr wohl aber ausserhalb – so etwa am allgemeinen Treffpunkt «House of Switzerland» in der Nähe der London Bridge. Dort liessen sich alle erfolgreichen Schweizer Athletinnen und Athleten feiern – und natürlich auch interviewen.
Peter Lerch, Chefredaktor Sportinformation Si AG
Für viele Sportjournalistinnen und -journalisten, selbst für solche mit jahrzehntelanger Erfahrung, waren die Olympischen Sommerspiele in London das grösste Erlebnis ihrer beruflichen Laufbahn. Stimmungsvoll, perfekt organisiert, angereichert mit dem Augenzwinkern des britischen Humors. Alle vor den Spielen geäusserten Bedenken haben sich als unbegründet erwiesen. Das Verkehrschaos in der Millionenmetropole ist ebenso ausgeblieben wie Terroranschläge. Die Organisatoren unter OK-Präsident Lord Sebastian Coe haben ganze Arbeit geleistet, und noch ein bisschen mehr.
So war es denn auch für die Reporter der Sportinformation Si AG mehr Vergnügen als Pflicht, vom grössten Sportanlass zu berichten. Die Si-Delegation hatte sich schon lange vor den Spielen für ein zentral gelegenes Hotel an der Tottenham Court Road entschieden, von dem aus die weit verstreuten Stadien und Austragungsorte mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar sein sollten. Auch die Kolleginnen und Kollegen des Tages-Anzeigers und der Neuen Zürcher Zeitung logierten in diesem Hotel.
Die Wahl erwies sich alsbald als vortrefflich. Trotz dem dichten Wettkampfkalender und zahlreicher Überschneidungen war die Si bei nahezu allen Einsätzen mit Schweizer Beteiligung vor Ort – sei es im Hyde Park bei Radrennen und Triathlon, im mondänen Olympia-Park bei den Leichtathleten, den Schwimmern oder den BMX-Artisten, im beeindruckenden «Excel»-Komplex bei Fechtern, Judokas und Ringern, im Reitsport-Stadion von Greenwich und bei Roger Federers unvergesslichen Auftritten in Wimbledon.
Für einmal verzichtete die Si darauf, ihre mannigfaltigen Dienstleistungen (u.a. Basisdienst, Onlinedienst, SMS, Liveticker, O-Töne) gänzlich am Olympia-Ort zu produzieren. Einiges davon, namentlich der Onlinedienst, wurde während der 16 Wettkampftage von der Homecrew in Zürich erledigt. Dies wiederum ermöglichte den Reportern, sich vor Ort auf die Hauptberichterstattung, auf Vorschauen, Interviews und Zusatz-Storys zu konzentrieren. Nicht zu kurz kamen auch die Radiokunden. Die Si-Reporter waren in der Lage, von praktisch allen Schweizer Highlights O-Töne zu produzieren. Aus rechtlichen Gründen durften sie dies nicht innerhalb des Olympia-Geländes tun. Sehr wohl aber ausserhalb – so etwa am allgemeinen Treffpunkt «House of Switzerland» in der Nähe der London Bridge. Dort liessen sich alle erfolgreichen Schweizer Athletinnen und Athleten feiern – und natürlich auch interviewen.
Peter Lerch, Chefredaktor Sportinformation Si AG


