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Ausgabe Nr. 59 / 12-2012
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Editorial

Egal ob man nach dem Maya-Kalender oder doch nach dem gregorianischen geht – jetzt ist wieder Zeit, Bilanz zu ziehen. Für die Medien geht ein intensives, spannendes und herausforderndes Jahr zu Ende. Ein Jahr, das der ganzen Branche sehr deutlich vor Augen geführt hat, dass man mitten in einem Transformationsprozess steckt. Wo genau die Reise hingeht, weiss wohl niemand, aber dass man sich rasch auf den Weg machen sollte, ist allen klar.

Auch die sda wird sich wandeln und verändern, um den Herausforderungen der neuen Medienwelt gerecht zu werden. Dabei will sie aber ihre Qualitäten und die Einzigartigkeit bewahren. Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Kunden diese Reise zu unternehmen, und werden Sie regelmässig mit Reiseberichten auf dem Laufenden halten.

Wir wünschen frohe Festtage und ein glückliches und erfolgreiches 2013.

Bernard Maissen, Chefredaktor
Mitgearbeitet an dieser Ausgabe haben:
Bernard Maissen (sda); Winfried Kösters (sda); Béat Grossenbacher (sda); Peter Lerch (Si); Janine Dobler (news aktuell); Charlie Fehrenbach (AWP); Anina Bakshi (Keystone)
Koordination: Therese Hirsbrunner und Dania Ammann (sda)
Bild: Arno Balzarini
sda-Redaktion gibt sich Regeln für Social Media
Social Media haben den Journalismus in den letzten Jahren stark beeinflusst. Twitter und Facebook gehören heute in den Redaktionen von Zeitungen, Radio, Fernsehen und Internetportalen zum Alltag. Die sda in ihrer Funktion als Nachrichten-Grossist verbreitet selbst keine Meldungen über Social Media.

Das heisst nicht, dass die sda-Redaktion Tweets und andere Einträge in der weiten Welt der Social Media nicht nutzt. So stand das Jahr 2012 im Zeichen der Sensibilisierung der ganzen sda-Redaktion für die neuen Medien. Im Rahmen einer Weiterbildung haben uns Social-Media-Spezialisten in die Welt der sozialen Netzwerke eingeführt. Der journalistische Nutzen stand dabei im Zentrum.

Die neuen Medien sind für die sda im Übrigen alles andere als neu. Bereits seit Jahren ist im sda-Handbuch ein Kapitel zum «citizen journalism» zu finden. Mit der gezielten Nutzung von Twitter und Facebook hat die Agentur die nächste Etappe auf dem Weg in die Medienzukunft beschritten.

Seit Frühjahr 2012 verfügt die sda über Richtlinien für Social Media. Eine Arbeitsgruppe, der Mitglieder der Chefredaktion, der Kader und der Redaktion angehörten, hat diese Grundsätze erarbeitet. In einem ersten Teil ist festgelegt, wie sda-Redaktorinnen und -Redaktoren Social Media als Informationsquelle nutzen können. Ein zweiter Teil beschreibt, wie sda-Mitarbeitende sich privat in sozialen Netzwerken verhalten sollten. Die Nachrichtenagenturen AFP, APA und Belga haben ähnliche Richtlinien.

Hinter der Initiative der sda verbirgt sich folgende Philosophie: Social Media bieten…
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