Das Jo-Jo des Weltsports
Die Si vor dem – scheinbar – ruhigen 2013
Wer in der Redaktion der Sportinformation tätig ist, dem wird allerspätestens nach zwei Jahren bewusst: Sportjahr ist nicht gleich Sportjahr. Es gibt gerade und ungerade Jahrzahlen – und genau hierin liegt der markante Unterschied. Für die Sportnachrichtenagentur bringen jeweils die geraden Jahr ein gerüttelt Mass an zusätzlichem Aufwand. Denn – so will es der unverrückbare Kalender des Weltsports – in diesen Jahren finden jeweils zwei der ganz grossen Kisten statt: Olympische Spiele und Fussball-Weltmeisterschaften respektive Europameisterschaften.
Ein solches reich befrachtetes Jahr hat die Si gerade hinter sich gebracht. Mit schönem Erfolg, wie die Feedbacks von Kunden sowohl nach der Fussball-EURO in Polen und der Ukraine als auch nach den Olympischen Spielen in London gezeigt haben. Die Berichterstattung über das fussballerische Gipfeltreffen war nicht gerade «einfach». Denn es ist immer leichter, täglich ein Füllhorn an interessanten Storys zusammenzubringen, wenn die Schweizer Nationalmannschaft mitspielt. Dennoch haben unsere Reporter vor Ort viel Interessantes – oftmals gleichwohl mit einem Schweizer Bezug – zusammengetragen. Fraglos intensiver und für die gesamte Si-Redaktion belastender waren die gut zwei Wochen der Sommerspiele Ende Juli und Anfang August. Im Unterschied zu früheren Spielen hatte sich die Si entschieden, einen Grossteil der Olympia-Produktion in allen Diensten (Basisdienst, Online, Sport164 etc.) in Zürich zu belassen. Die insgesamt zwölf Redaktoren vor Ort – zehn von Si Zürich, zwei von Si Genf – konnten sich vorwiegend auf ihre Einsätze rund um die über 100köpfige Schweizer Olympia-Delegation kümmern.
Und nun 2013? Die aufwendigen, minutiösen Planungsarbeiten für die absoluten Grossanlässe entfallen. Die Si-Redaktion wird weit gleichmässiger beansprucht werden. Das ungerade Jahr erlaubt es auch, Freitage- und Ferienguthaben abzubauen, die sich durch die grössere Belastung während 2012 angehäuft haben. Die einzelnen Redaktorinnen und Redaktoren werden auch eine grössere Freiheit haben, ihre Ferien zur Jahreszeit nach ihrer Wahl zu beziehen, nachdem während der alles absorbierenden Sommerspiele in London notwendigerweise eine «Feriensperre» verhängt worden ist.
An journalistischen Herausforderungen wird es im nächsten Jahr gleichwohl nicht fehlen. Erwähnt seien die alpinen Ski-Weltmeisterschaften im Februar in Schladming, die nordischen Ski-WM gleich anschliessend im Val di Fiemme, die Eishockey-WM vom Mai in Schweden oder die Fortsetzung der WM-Qualifikation der Fussball-Nati. Langweilig wird es in der Si nie.
Peter Lerch, Chefredaktor Sportinformation Zürich
Die Si vor dem – scheinbar – ruhigen 2013
Wer in der Redaktion der Sportinformation tätig ist, dem wird allerspätestens nach zwei Jahren bewusst: Sportjahr ist nicht gleich Sportjahr. Es gibt gerade und ungerade Jahrzahlen – und genau hierin liegt der markante Unterschied. Für die Sportnachrichtenagentur bringen jeweils die geraden Jahr ein gerüttelt Mass an zusätzlichem Aufwand. Denn – so will es der unverrückbare Kalender des Weltsports – in diesen Jahren finden jeweils zwei der ganz grossen Kisten statt: Olympische Spiele und Fussball-Weltmeisterschaften respektive Europameisterschaften.
Ein solches reich befrachtetes Jahr hat die Si gerade hinter sich gebracht. Mit schönem Erfolg, wie die Feedbacks von Kunden sowohl nach der Fussball-EURO in Polen und der Ukraine als auch nach den Olympischen Spielen in London gezeigt haben. Die Berichterstattung über das fussballerische Gipfeltreffen war nicht gerade «einfach». Denn es ist immer leichter, täglich ein Füllhorn an interessanten Storys zusammenzubringen, wenn die Schweizer Nationalmannschaft mitspielt. Dennoch haben unsere Reporter vor Ort viel Interessantes – oftmals gleichwohl mit einem Schweizer Bezug – zusammengetragen. Fraglos intensiver und für die gesamte Si-Redaktion belastender waren die gut zwei Wochen der Sommerspiele Ende Juli und Anfang August. Im Unterschied zu früheren Spielen hatte sich die Si entschieden, einen Grossteil der Olympia-Produktion in allen Diensten (Basisdienst, Online, Sport164 etc.) in Zürich zu belassen. Die insgesamt zwölf Redaktoren vor Ort – zehn von Si Zürich, zwei von Si Genf – konnten sich vorwiegend auf ihre Einsätze rund um die über 100köpfige Schweizer Olympia-Delegation kümmern.
Und nun 2013? Die aufwendigen, minutiösen Planungsarbeiten für die absoluten Grossanlässe entfallen. Die Si-Redaktion wird weit gleichmässiger beansprucht werden. Das ungerade Jahr erlaubt es auch, Freitage- und Ferienguthaben abzubauen, die sich durch die grössere Belastung während 2012 angehäuft haben. Die einzelnen Redaktorinnen und Redaktoren werden auch eine grössere Freiheit haben, ihre Ferien zur Jahreszeit nach ihrer Wahl zu beziehen, nachdem während der alles absorbierenden Sommerspiele in London notwendigerweise eine «Feriensperre» verhängt worden ist.
An journalistischen Herausforderungen wird es im nächsten Jahr gleichwohl nicht fehlen. Erwähnt seien die alpinen Ski-Weltmeisterschaften im Februar in Schladming, die nordischen Ski-WM gleich anschliessend im Val di Fiemme, die Eishockey-WM vom Mai in Schweden oder die Fortsetzung der WM-Qualifikation der Fussball-Nati. Langweilig wird es in der Si nie.
Peter Lerch, Chefredaktor Sportinformation Zürich

