Grossereignisse werfen ihre Schatten voraus
Die Sommermonate in den ungeraden Jahren erweisen sich für die Sportinformation seit jeher als willkommene «Erholungsphase». Verdankt ist dies dem (inter)nationalen Sportkalender, der in diesem Zeitraum verhältnismässig wenig Wettbewerbe und Meisterschaften bereithält. Gleichwohl wird es den Si-Redaktoren auch ohne Fussball-WM oder -EM beziehungsweise Olympische Spiele in der warmen Jahreszeit nicht langweilig.
Nach dem French Open steht bereits das Tennis-Highlight des Jahres, das Rasenturnier in Wimbledon, auf dem Programm. Nur wenige Tage später, am 29. Juni, erfolgt der Startschuss zur 100. Ausgabe der Tour de France auf Korsika. Mitte August schliesslich werden in Moskau die 14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften abgehalten. All diese Anlässe werden durch Si-Reporter in gewohntem Umfang aus nächster Nähe journalistisch begleitet und kritisch analysiert. Personell den grössten Aufwand betreibt die Si Ende August/Anfang September anlässlich des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests in Burgdorf. Dabei geht es für die voraussichtlich drei Reporter vor Ort neben der klassischen Berichterstattung vor allem darum, die «schnellen Medien» wie Online, SMS oder Telefon 164 von Gang zu Gang mit den neuesten Fakten aus erster Hand zu bedienen.
Parallel zum redaktionellen Alltagsgeschäft werfen zwei Grossanlässe vom kommenden Jahr bereits ihre Schatten voraus. In diesem Frühjahr begann für die Si die Detailplanung für die Olympischen Winterspiele in Sotschi, die am 7. Februar eröffnet werden. Schon bald wurde offensichtlich, dass in der Olympia-Stadt am Schwarzen Meer nicht nur Verzögerungen hinsichtlich der Infrastruktur an der Tagesordnung sind, sondern auch auf organisatorischer Ebene nicht alles im zeitlich vorgegebenen Rahmen verläuft. So wurden beispielsweise die Verträge für die zugewiesenen Unterkünfte seitens der Organisatoren mit einiger Verspätung an die Si zurückgeschickt. Nachträglich bekamen wir aber – obschon nicht alle Hotels fertiggestellt werden können – die von uns gewünschten Zimmer zugewiesen. Die erste Olympia-Hürde wurde also erfolgreich gemeistert.
Mit der Fussball-WM in Brasilien steht 2014 der zweite Grossanlass weniger als vier Monate nach Olympia auf dem Programm. Hierfür werden die Planungen im August anlaufen, zumal seit dem 1:0-Heimsieg gegen Zypern vieles dafür spricht, dass die Schweiz zum dritten Mal en suite am globalen Treffen der besten Fussballer dabei sein wird.
Roman Eberle, Chefredaktor a. i. Sportinformation Zürich
Die Sommermonate in den ungeraden Jahren erweisen sich für die Sportinformation seit jeher als willkommene «Erholungsphase». Verdankt ist dies dem (inter)nationalen Sportkalender, der in diesem Zeitraum verhältnismässig wenig Wettbewerbe und Meisterschaften bereithält. Gleichwohl wird es den Si-Redaktoren auch ohne Fussball-WM oder -EM beziehungsweise Olympische Spiele in der warmen Jahreszeit nicht langweilig.
Nach dem French Open steht bereits das Tennis-Highlight des Jahres, das Rasenturnier in Wimbledon, auf dem Programm. Nur wenige Tage später, am 29. Juni, erfolgt der Startschuss zur 100. Ausgabe der Tour de France auf Korsika. Mitte August schliesslich werden in Moskau die 14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften abgehalten. All diese Anlässe werden durch Si-Reporter in gewohntem Umfang aus nächster Nähe journalistisch begleitet und kritisch analysiert. Personell den grössten Aufwand betreibt die Si Ende August/Anfang September anlässlich des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests in Burgdorf. Dabei geht es für die voraussichtlich drei Reporter vor Ort neben der klassischen Berichterstattung vor allem darum, die «schnellen Medien» wie Online, SMS oder Telefon 164 von Gang zu Gang mit den neuesten Fakten aus erster Hand zu bedienen.
Parallel zum redaktionellen Alltagsgeschäft werfen zwei Grossanlässe vom kommenden Jahr bereits ihre Schatten voraus. In diesem Frühjahr begann für die Si die Detailplanung für die Olympischen Winterspiele in Sotschi, die am 7. Februar eröffnet werden. Schon bald wurde offensichtlich, dass in der Olympia-Stadt am Schwarzen Meer nicht nur Verzögerungen hinsichtlich der Infrastruktur an der Tagesordnung sind, sondern auch auf organisatorischer Ebene nicht alles im zeitlich vorgegebenen Rahmen verläuft. So wurden beispielsweise die Verträge für die zugewiesenen Unterkünfte seitens der Organisatoren mit einiger Verspätung an die Si zurückgeschickt. Nachträglich bekamen wir aber – obschon nicht alle Hotels fertiggestellt werden können – die von uns gewünschten Zimmer zugewiesen. Die erste Olympia-Hürde wurde also erfolgreich gemeistert.
Mit der Fussball-WM in Brasilien steht 2014 der zweite Grossanlass weniger als vier Monate nach Olympia auf dem Programm. Hierfür werden die Planungen im August anlaufen, zumal seit dem 1:0-Heimsieg gegen Zypern vieles dafür spricht, dass die Schweiz zum dritten Mal en suite am globalen Treffen der besten Fussballer dabei sein wird.
Roman Eberle, Chefredaktor a. i. Sportinformation Zürich


