Nach Sotschi die nächste Herausforderung
Die vor einem Monat in Sotschi zu Ende gegangenen XXII. Olympischen Winterspiele hat die Sportinformation Si erfolgreich hinter sich gebracht. Zeit zum Durchatmen gibt es jedoch kaum, schliesslich steht in rund zweieinhalb Monaten mit der Fussball-WM bereits das nächste Highlight an.
Nie zuvor waren Olympische Spiele im Vorfeld mit dermassen vielen negativen Schlagzeilen beladen worden wie jene in Sotschi. Mit Beginn der ersten Wettkämpfe geriet die Kritik bezüglich Menschenrechtsverletzungen, Umweltsünden und Korruption allerdings rasch in den Hintergrund. Trotz Terrordrohungen verliefen die ersten Winterspiele in Russland absolut friedlich.
Bedenken hinsichtlich eines reibungslosen Ablaufs gab es auch innerhalb der Si – im Nachhinein stellten sich diese jedoch als unbegründet heraus. In organisatorischer Hinsicht gab es kaum Nennenswertes zu bemängeln, die Sicherheitskontrollen störten die Arbeitsabläufe kaum. Das zehnköpfige Reporter-Team der Si (acht aus Zürich, zwei aus Genf) fand in Sotschi sehr gute Arbeitsbedingungen vor; erfahrene Olympia-Journalisten sprachen am Ende gar von den mit am besten organisierten Spielen überhaupt.
Die Sportinformation reiste mit dem Anspruch ans Schwarze Meer, bei jedem Einsatz der 163 selektionierten Schweizer Athletinnen und Athleten live an den Wettkampfstätten dabei zu sein, um die Kunden nicht nur mit klassischen Matchberichten, sondern zusätzlich mit aus erster Hand erhaltenen vertieften Zusatzinformationen und Einschätzungen zu versorgen. Trotz einzelner unvorhergesehener Ereignisse, die kurzfristig Neudispositionen erforderten, ist dies bis auf ganz wenige Ausnahmen gelungen. Nach 17 Olympia-Tagen und einer vor allem in administrativer Hinsicht langen und nicht immer reibungslos verlaufenen Vorbereitungsphase durfte die Si-Crew schliesslich ein zufriedenstellendes Fazit ziehen.
Derweil die Zeitverschiebung bei der Berichterstattung aus Sotschi zum Vorteil gereichte, wird die zeitliche Differenz am bevorstehenden Grossanlass, an der Fussball-WM in Brasilien, eine zusätzliche Herausforderung. Aufgrund der späten Anspielzeiten (teilweise um Mitternacht MEZ und später) wird die Sportinformation zeitweilig auf einen 24-Stunden-Betrieb umstellen. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei der Online-Berichterstattung zu, die während der WM forciert wird.
Die Sportinformation mit ihren Nati-Experten wird das Schweizer Team von Ottmar Hitzfeld mit Beginn des Trainingscamps in Weggis LU am 25. Mai bis zum letzten WM-Spiel begleiten. Insgesamt berichten fünf Si-Reporter aus Zürich (zum Teil gestaffelt) und zwei aus Genf direkt vom WM-Geschehen aus Brasilien. Aufgrund der riesigen Distanzen zwischen den Spielstätten werden sie dabei nicht darum herumkommen, viele Arbeitsstunden an Flughäfen und in der Luft zu verbringen.
Roman Eberle, Sportinformation Zürich
Die vor einem Monat in Sotschi zu Ende gegangenen XXII. Olympischen Winterspiele hat die Sportinformation Si erfolgreich hinter sich gebracht. Zeit zum Durchatmen gibt es jedoch kaum, schliesslich steht in rund zweieinhalb Monaten mit der Fussball-WM bereits das nächste Highlight an.
Nie zuvor waren Olympische Spiele im Vorfeld mit dermassen vielen negativen Schlagzeilen beladen worden wie jene in Sotschi. Mit Beginn der ersten Wettkämpfe geriet die Kritik bezüglich Menschenrechtsverletzungen, Umweltsünden und Korruption allerdings rasch in den Hintergrund. Trotz Terrordrohungen verliefen die ersten Winterspiele in Russland absolut friedlich.
Bedenken hinsichtlich eines reibungslosen Ablaufs gab es auch innerhalb der Si – im Nachhinein stellten sich diese jedoch als unbegründet heraus. In organisatorischer Hinsicht gab es kaum Nennenswertes zu bemängeln, die Sicherheitskontrollen störten die Arbeitsabläufe kaum. Das zehnköpfige Reporter-Team der Si (acht aus Zürich, zwei aus Genf) fand in Sotschi sehr gute Arbeitsbedingungen vor; erfahrene Olympia-Journalisten sprachen am Ende gar von den mit am besten organisierten Spielen überhaupt.
Die Sportinformation reiste mit dem Anspruch ans Schwarze Meer, bei jedem Einsatz der 163 selektionierten Schweizer Athletinnen und Athleten live an den Wettkampfstätten dabei zu sein, um die Kunden nicht nur mit klassischen Matchberichten, sondern zusätzlich mit aus erster Hand erhaltenen vertieften Zusatzinformationen und Einschätzungen zu versorgen. Trotz einzelner unvorhergesehener Ereignisse, die kurzfristig Neudispositionen erforderten, ist dies bis auf ganz wenige Ausnahmen gelungen. Nach 17 Olympia-Tagen und einer vor allem in administrativer Hinsicht langen und nicht immer reibungslos verlaufenen Vorbereitungsphase durfte die Si-Crew schliesslich ein zufriedenstellendes Fazit ziehen.
Derweil die Zeitverschiebung bei der Berichterstattung aus Sotschi zum Vorteil gereichte, wird die zeitliche Differenz am bevorstehenden Grossanlass, an der Fussball-WM in Brasilien, eine zusätzliche Herausforderung. Aufgrund der späten Anspielzeiten (teilweise um Mitternacht MEZ und später) wird die Sportinformation zeitweilig auf einen 24-Stunden-Betrieb umstellen. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei der Online-Berichterstattung zu, die während der WM forciert wird.
Die Sportinformation mit ihren Nati-Experten wird das Schweizer Team von Ottmar Hitzfeld mit Beginn des Trainingscamps in Weggis LU am 25. Mai bis zum letzten WM-Spiel begleiten. Insgesamt berichten fünf Si-Reporter aus Zürich (zum Teil gestaffelt) und zwei aus Genf direkt vom WM-Geschehen aus Brasilien. Aufgrund der riesigen Distanzen zwischen den Spielstätten werden sie dabei nicht darum herumkommen, viele Arbeitsstunden an Flughäfen und in der Luft zu verbringen.
Roman Eberle, Sportinformation Zürich


