Zwei sda-Frauen 30 Jahre am Puls des technischen Fortschritts
Vom Wählscheibentelefon zum Smartphone, von der Schreibmaschine zum Laptop, vom Telex zur E-Mail: Therese Hirsbrunner und Verena Widmer haben bei der sda eine rasante technische Entwicklung miterlebt. Jetzt, nach rund 33 respektive 29 Dienstjahren, traten beide in Pension.
Vreni Widmer erinnert sich: Als sie 1985 als junge KV-Angestellte zur sda stiess, wog ein Mobilfunkgerät noch 12 Kilogramm. Sie folgte damals ihrem Mann Markus in den Betrieb an der Berner Länggasse, ein Glücksgriff, wie sie rückblickend feststellt. «Ungemein spannend» sei ihre Zeit bei der sda gewesen.
Schon fünf Jahre früher hatte Therese Hirsbrunner bei der sda angeheuert, als ihr Sohn in die Schule kam. Die Agentur war gerade in die neuen Räumlichkeiten in der Berner Länggasse gezogen. Erste, klobige Röhrenbildschirme markierten damals, ein Dutzend Jahre vor dem Durchbruch des Internets, den Beginn des elektronischen Zeitalters in der Meldungsverarbeitung.
Mit der sda seit Kindsbeinen vertraut
Zunächst Aushilfe am Empfang, fühlte sich Therese Hirsbrunner gleich wie zu Hause, ist sie doch, wie sie sagt, mit der sda aufgewachsen: «Jeden Tag Punkt 12.30 Uhr mussten wir als Kinder am Mittagstisch still sitzen. Dann folgte auf Beromünster die Ansage 'Sie hören die Nachrichten der Schweizerischen Depeschenagentur'.»
Therese Hirsbrunner übernahm verschiedenste Aufgaben in Technik, Marketing und Infrastruktur. Als eine der ersten Mac-Anwenderinnen wirkte sie bei Aufbau und Betrieb von sda-Infografik mit. Danach leitete sie die Fertigseitenabteilung für Radio-/TV-Programme und Wetter. Nebenher koordinierte und gestaltete sie während mehr als 20 Jahren die Kundenzeitschrift «Lead».
«1980 gab es noch mehr Tageszeitungen als heute, dafür aber weniger technische Möglichkeiten», zieht Therese rückblickend ein Fazit. Die sda habe sich in dieser Zeit immer bewegt, «und das möchte ich nicht missen». Als besondere, aber traurige Ereignisse sind ihr der 11. September 2001 und der Tsunami von 2004 im Gedächtnis geblieben.
Höhepunkt 100-Jahr-Feier
Von ihrem Eintritt bis 2010 begleitete Vreni Widmer als Sekretärin und «rechte Hand» des Technischen Direktors Peter Müller, zahlreiche Umbauten und Umzüge. Daneben betreute sie das Sekretariat der logistischen und IT-Abteilungen, seit 2006 auch jenes der Schweizer Orthographischen Konferenz (SOK).
Als eines der «Highlights» in ihrer Tätigkeit bezeichnet die Mutter einer erwachsenen Tochter die Organisation der Anlässe zum 100-jährigen Bestehen der sda. Kunden und Gäste feierten das Jubiläum 1995 auf dem Vierwaldstättersee, alle Mitarbeiter während eines Kurz-Trips nach Paris.
Sowohl Therese Hirsbrunner wie Vreni Widmer waren auch immer wieder in der Telefonzentrale und am Empfang tätig. Kürzlich haben sich die beiden «Stimmen» der sda mit einem Apéro verabschiedet, um sich nun ausgiebig ihrer gemeinsamen Leidenschaft, dem Reisen zu frönen.
Therese freut sich auch auf genügend Musse zum Lesen, besonders aber auf weitere spannende Entdeckungen in Berlin. Die Stadt ist ihr und ihrem Ehemann Olivier Schreier - auch er ein langjähriger sda-Mitarbeiter - zum zweiten Wohnsitz geworden. Verena Widmer möchte nun zunächst mit ihrem Markus das gemeinsame Sommerdomizil an den Gestaden des Neuenburgersees in vollen Zügen geniessen.
Jürg Kammermann
Vom Wählscheibentelefon zum Smartphone, von der Schreibmaschine zum Laptop, vom Telex zur E-Mail: Therese Hirsbrunner und Verena Widmer haben bei der sda eine rasante technische Entwicklung miterlebt. Jetzt, nach rund 33 respektive 29 Dienstjahren, traten beide in Pension.
Vreni Widmer erinnert sich: Als sie 1985 als junge KV-Angestellte zur sda stiess, wog ein Mobilfunkgerät noch 12 Kilogramm. Sie folgte damals ihrem Mann Markus in den Betrieb an der Berner Länggasse, ein Glücksgriff, wie sie rückblickend feststellt. «Ungemein spannend» sei ihre Zeit bei der sda gewesen.
Schon fünf Jahre früher hatte Therese Hirsbrunner bei der sda angeheuert, als ihr Sohn in die Schule kam. Die Agentur war gerade in die neuen Räumlichkeiten in der Berner Länggasse gezogen. Erste, klobige Röhrenbildschirme markierten damals, ein Dutzend Jahre vor dem Durchbruch des Internets, den Beginn des elektronischen Zeitalters in der Meldungsverarbeitung.
Mit der sda seit Kindsbeinen vertraut
Zunächst Aushilfe am Empfang, fühlte sich Therese Hirsbrunner gleich wie zu Hause, ist sie doch, wie sie sagt, mit der sda aufgewachsen: «Jeden Tag Punkt 12.30 Uhr mussten wir als Kinder am Mittagstisch still sitzen. Dann folgte auf Beromünster die Ansage 'Sie hören die Nachrichten der Schweizerischen Depeschenagentur'.»
Therese Hirsbrunner übernahm verschiedenste Aufgaben in Technik, Marketing und Infrastruktur. Als eine der ersten Mac-Anwenderinnen wirkte sie bei Aufbau und Betrieb von sda-Infografik mit. Danach leitete sie die Fertigseitenabteilung für Radio-/TV-Programme und Wetter. Nebenher koordinierte und gestaltete sie während mehr als 20 Jahren die Kundenzeitschrift «Lead».
«1980 gab es noch mehr Tageszeitungen als heute, dafür aber weniger technische Möglichkeiten», zieht Therese rückblickend ein Fazit. Die sda habe sich in dieser Zeit immer bewegt, «und das möchte ich nicht missen». Als besondere, aber traurige Ereignisse sind ihr der 11. September 2001 und der Tsunami von 2004 im Gedächtnis geblieben.
Höhepunkt 100-Jahr-Feier
Von ihrem Eintritt bis 2010 begleitete Vreni Widmer als Sekretärin und «rechte Hand» des Technischen Direktors Peter Müller, zahlreiche Umbauten und Umzüge. Daneben betreute sie das Sekretariat der logistischen und IT-Abteilungen, seit 2006 auch jenes der Schweizer Orthographischen Konferenz (SOK).
Als eines der «Highlights» in ihrer Tätigkeit bezeichnet die Mutter einer erwachsenen Tochter die Organisation der Anlässe zum 100-jährigen Bestehen der sda. Kunden und Gäste feierten das Jubiläum 1995 auf dem Vierwaldstättersee, alle Mitarbeiter während eines Kurz-Trips nach Paris.
Sowohl Therese Hirsbrunner wie Vreni Widmer waren auch immer wieder in der Telefonzentrale und am Empfang tätig. Kürzlich haben sich die beiden «Stimmen» der sda mit einem Apéro verabschiedet, um sich nun ausgiebig ihrer gemeinsamen Leidenschaft, dem Reisen zu frönen.
Therese freut sich auch auf genügend Musse zum Lesen, besonders aber auf weitere spannende Entdeckungen in Berlin. Die Stadt ist ihr und ihrem Ehemann Olivier Schreier - auch er ein langjähriger sda-Mitarbeiter - zum zweiten Wohnsitz geworden. Verena Widmer möchte nun zunächst mit ihrem Markus das gemeinsame Sommerdomizil an den Gestaden des Neuenburgersees in vollen Zügen geniessen.
Jürg Kammermann


