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Ausgabe Nr. 67 / 12-2014
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Editorial

«Zwischen den Jahren»

«Zwischen den Jahren» nennt man heute die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Der Begriff beschreibt den Augenblick zwischen dem Abgeschlossenen und dem Neuen. Die sda kennt eigentlich kein «zwischen den Jahren», denn unsere Arbeit ist nie abgeschlossen. Wir produzieren rund um die Uhr, Tag für Tag. Dennoch ist «zwischen den Jahren» der Moment um die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen. Vor 120 Jahren hat die sda die erste Meldung publiziert. Seither hat sie sich ständig verändert und weiterentwickelt. Ein grosser Schritt steht 2015 mit «sda-future» an. Wie seit 120 Jahren wollen wir auf neue Herausforderungen reagieren, ohne die alten Grundsätze zu verlassen. Wir wollen unsere Kunden beim Meistern ihrer Herausforderungen unterstützen. Diese sind wohl so gross wie noch nie.

Wir wünschen frohe Festtage, «zwischen den Jahren» ein wenig Musse und dann ein erfolgreiches neues Jahr. Ganz im Sinne von Harold Borland, der gesagt hat: «Das Jahresende ist kein Ende und keine Anfang, sondern das Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.»

Bernard Maissen
Chefredaktor

 

Bernard Maissen (sda); Winfried Kösters (sda); Nicole Meier (sda); Marco Ackermann (Si); Thomas Pentsy (AWP);
Henrietta Rumberger (AWP); Catharina Graf (KEYSTONE); Flora Holder (news aktuell)
Koordination: Dania Ammann (sda); Francis Roelofsen (sda)

Bild: KEYSTONE/Edi Engeler
sda geht neue Wege Online und Print aus einer Hand

Grundsolide wie das Bundeshaus in Bern. Und doch in neuem Glanze – so wird die sda das neue Jahr gestalten. Mit der integrierten Produktion von Online- und Basisdienst geht die sda neue Wege – übrigens als erste Nachrichtenagentur weltweit. Worum geht es? Die sda hat während rund 15 Jahren einen Online-Dienst produziert, der dem Basisdienst nachgelagert war. Das ist nicht mehr zeitgemäss. «Online fast» wird damit zum Gebot der Stunde. Statt zentral werden Online-Meldungen künftig dezentral produziert.

Die sda wird ihre seit dem Jahr 2000 bestehende Online-Redaktion auflösen. Jeder Mitarbeitende, ob in der Zentrale in Bern oder in den 13 Regionalredaktionen, wird künftig gleichzeitig Online- und Basisdienst-Meldungen produzieren. Die Zahl der (deutschsprachigen) Meldungen – rund 60 im Online-Dienst und 300 im Basisdienst – bleibt konstant. Die Produktion erfolgt jedoch aus einer Hand. Beim Versand gehen Meldungen, die für beide Dienste bestimmt sind, zeitgleich an die Kunden – im Online-Dienst mit Bild und Bildlegende, im Basisdienst als reine Textmeldung. Unterschiedliche Titel und Prioritäten für Online- und Basisdienst-Meldungen sind möglich.  

In einem Projekt mit der Bezeichnung «sda-future» legt die sda die Grundlagen für die Umstellung auf die integrierte Produktion. In das Projekt eingebunden waren Mitarbeitende der Redaktion, des Redaktions-Komitees (Interessenvertretung), Kader sowie die Abteilungen Technik und Verkauf.…

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