
«Ein langer und schwerer Weg» ist seit 2015 Teil der permanenten Ausstellung im Musée de l’Homme in Paris.
Der französische Bildhauer Jean-Louis Faure kam am 1. Mai 1931 in Paris zur Welt. Nach einem Studium, das er selbst als kurzatmig bezeichnet, stiess er während kurzer Zeit zur Ecole des Beaux-Arts in Paris. Er leistete anschliessend Militärdienst in Algerien, als Soldat der Kavallerie in der Garde des Gouverneurs. Dank seines künstlerischen Talents übernahm er rasch einmal die Aufgabe des Malers der Kavallerie.
Seine erste Ausstellung als Künstler geht auf die zweite Hälfte der 50-er Jahre zurück. Sie fand in der bolivianischen Stadt La Paz statt. Zurück in Frankreich übernahm er die künstlerische Leitung von Magazinen und in bedeutenden Verlagshäusern. Mit der Bildhauerei fing er 1979 an. Er schuf in den folgenden Jahren mehr als 100 Werke. Die meisten dieser Arbeiten sind in den Museen von Denon und Niepce de Chalon-sur-Saône ausgestellt.
Darüber hinaus sind vier seiner Werke im Musée de la Grande Guerre du pays de Meaux zu bewundern. Diese Ausstellung wurde im November 2011 eingeweiht und ist vollumfänglich dem Ersten Weltkrieg gewidmet. Seit 2015, als in Paris das Musée de l’Homme am Place Trocadéro komplett renoviert wiedereröffnet wurde, stellt Faure dort aus. Sein Werk, das den Namen «Ein langer und schwerer Weg» trägt, ist dort in einer permanenten Ausstellung zu sehen. «Das ist eine grosse Ehre für mich», kommentiert Faure dies voller Respekt. «Als Bub hätte ich davon nie zu träumen gewagt.»
Béat Grossenbacher, stv. Chefredaktor
