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Ausgabe Nr. 76 / 03-2017
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news aktuell

Wenig Attachments, kurze Headlines und kleine Verteiler: Erfolgsfaktoren für Medienmailings.
PR-Facts: Faktoren für erfolgreiche Mailings

Immer wieder heisst es: Die E-Mail ist tot. Aber keineswegs: Selbst in Zeiten von Snapchat, WhatsApp, Twitter und Co. ist sie immer noch das meist genutzte Medium in der professionellen Kommunikation. Aber wie muss sie aussehen, dass sie die Empfänger auch wirklich lesen? news aktuell hat sich einmal exemplarisch 100 Medienmalings genauer angeschaut, die über die PR-Software renteria versendet wurden. Die Erkenntnis: Mailings mit wenig Attachments, kurzen Headlines und kleinen Verteilern erhalten eine deutlich höhere Aufmerksamkeit.

Wenig Attachments: keiner öffnet .doc und .xls
Anhänge können ein Medienmailing zwar aufwerten. Doch sollten sie nicht um jeden Preis verwendet werden. Zu viele Anhänge schrecken die Empfänger ab und werden selten heruntergeladen. xls- oder doc-Dateien im Anhang werden nach unserer Auswertung nahezu vollständig ignoriert. Besser: Verwenden Sie Anhänge für sinnvolles weiterführendes Material – etwa in Form von Bild- und Grafikdateien.

Kurze Headlines: Bitte nicht «Medienmitteilung» reinschreiben!
Die richtige Länge und Wortwahl machen eine gute Headline aus. Überschreiten Sie am besten nicht die durchschnittliche Länge von 71 Zeichen. So gehen Sie in den überfüllten Postfächern der Journalisten nicht unter. Erfolgreiche Headlines verzichten auf Reizwörter wie «Medienmitteilung» und fassen in wenigen Worten den Inhalt zusammen.

Kleine Verteiler: So reduzieren Sie das Spam-Risiko
Damit ein Mailing Erfolg haben kann, muss es an die richtigen Empfänger adressiert sein. Je mehr Kontakte Sie ansprechen, desto höher die Gefahr, von thematisch unpassenden Kontakte als Spam wahrgenommen zu werden. Das bestätigt unsere Analyse: Ein durchschnittliches Medienmailing wendet sich an 397 Empfänger. Wir empfehlen, so sparsam wie möglich bei der Auswahl der Kontakte zu sein. Denn Medienmailings mit hohen Empfängerzahlen erreichen selten hohe Öffnungsquoten. Wichtig bei der Verteilererstellung: Spezifische Auswahl treffen, vorab Recherchen durchführen, bei regionalen Themen die Umkreissuche anwenden, nur passende Privatkontakte einfügen.

Öfter mal eine Pause einlegen: «Denken vor Senden»
Legen Sie auch mal ab und zu eine spürbare Pause bei Ihren Mailings ein. Zu häufige Aussendungen an den gleichen Verteiler führen zu niedrigen Öffnungsraten. «Viel hilft viel» ist bei Journalisten der falsche Ansatz. Auch wenn sie schnell gemacht sind, sollten Medienmailings immer verantwortungsbewusst geplant werden. Je mehr PR-Profis sich daran halten, desto höher wird die Akzeptanz der gesamten Branche auf Journalistenseite.

Über die PR-Software renteria:

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Kontakt: Kai Gerwig, Geschäftsführer news aktuell (Schweiz) AG, +41 43 960 68 01, gerwig@newsaktuell.ch