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Ausgabe Nr. 79 / 12-2017
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sda Nachrichten

Markus Schwab, sda-CEO und künftiger CEO von KEYSTONE-SDA will die Kundennähe verstärken.
Markus Schwab: Fusion bringt den Kunden viele Vorteile

Frage: sda und KEYSTONE sind zwei starke Marken. Welche Überlegungen haben dazu geführt, beide Firmen in einer Fusion zu vereinen?

Schwab: Gerade weil sda und KEYSTONE zwei starke Marken sind, die sich inhaltlich optimal ergänzen, fusionieren diese beiden Traditionsunternehmen. Der Markt verlangt heute hochwertige, multimediale Produkte. Mit dem Schulterschluss können wir Text, Bilder, Videos und Infografiken aus einer Hand anbieten. Das ermöglicht uns auch die Weiterentwicklung der Produktpalette.

Frage: Wie positioniert sich das Unternehmen KEYSTONE-SDA künftig im Medienmarkt? Welche Herausforderungen sind zu meistern?

Schwab: Unsere Kunden erwarten wie erwähnt zunehmend multimediale Produkte von ihrer Nachrichtenagentur. Das gilt im Übrigen auch für Nichtmedien-Kunden. Wir bleiben dank der regionalen Verankerung nah bei unseren Kunden.

Die Fusion fordert uns auf diversen Ebenen heraus. Wir müssen das Wissen und die Fähigkeiten der beiden Partner zusammenbringen. Das schafft die Basis, um als integrierte Teams erfolgreich arbeiten zu können. Die innere Logik der Fusion ist in allen Teams weitgehend unbestritten. Wir wollen näher zum Kunden rücken und seine Bedürfnisse noch besser verstehen. Darüber hinaus ist es unser Ziel, gemeinsam als Unternehmen neue Produkte zu entwickeln.

Frage: Was dürfen die Kunden von KEYSTONE-SDA künftig im Detail erwarten?

Schwab: Unsere Kunden können davon ausgehen, dass wir auch künftig eine flächendeckende Versorgung mit Informationen über politische, wirtschaftliche kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Ereignisse im ganzen Land in drei Sprachen anbieten werden. Neu kommen auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene, multimediale Produkte hinzu. Wir werden diese Dienste rasch, in hoher Qualität und aus einer Hand liefern können.

Frage: Mit der Fusion wird die österreichischen APA zum grössten Aktionär der sda. Wo sehen Sie die Chancen und mögliche Probleme?

Schwab: Die APA bringt wichtige Impulse ein. Sie verfügt über eine hohe Technologie-Kompetenz. Sie kennt das Nachrichtengeschäft aus eigener jahrelanger Erfahrung. Seit vielen Jahren arbeiten die APA, die sda und KEYSTONE erfolgreich zusammen – auf Ebene Redaktion, Technik und Beteiligungen. Seit 10 Jahren ist die APA an KEYSTONE beteiligt. Das alles schafft eine breite Vertrauensbasis. Das neue Unternehmen KEYSTONE-SDA startet somit aus einer sehr guten Ausgangslage. Die APA steht wie die anderen Aktionäre hinter der Strategie der fusionierten Gesellschaft. Die Rollen sind klar verteilt.

Frage: Mit dem Schulterschluss will die KEYSTONE-SDA zum multimedialen Powerhaus werden. Was bedeutet das für die Redaktion?

Schwab: Unser Ziel ist es, die Ressourcen und Kompetenzen optimal zu bündeln. Wir starten von einer sehr guten Basis aus. Beide Teams arbeiten bereits heute hochprofessionell. Wir haben ausgezeichnete Mitarbeitende auf allen Stufen. Erste Schritte hin zur Multimedialität sind bereits erfolgt – und das in allen drei Sprachen. Darauf lässt sich aufbauen. Verstärken werden wir die Planung. Sie wird wichtiger.

Winfried Kösters, stv. Chefredaktor sda