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Ausgabe Nr. 79 / 12-2017
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news aktuell

PR-Profis vernachlässigen Reputation

Reputation wird sträflich vernachlässigt: Obwohl der gute Ruf des Unternehmens für Schweizer PR-Profis absolut wichtig ist, kümmern sie sich nur halbherzig darum, dass es auch so bleibt. Das ist das Fazit des aktuellen PR-Trendmonitors von news aktuell und Faktenkontor.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit tut sich in Schweizer Unternehmen eine grosse Lücke auf. Das ergab die aktuelle Umfrage der sda-Tochter, an der 85 Medienstellen teilgenommen haben. Einerseits halten weit über zwei Drittel der befragten Kommunikationsprofis einen guten Ruf für ausserordentlich wichtig beziehungsweise eher wichtig (71 Prozent). Die Reputation nimmt in Schweizer Unternehmen somit eine herausragende Bedeutung ein. Für die Befragten steht Reputationsmanagement noch vor Krisenkommunikation, Innovationskommunikation (beides 65 Prozent) und Produkt-PR (62 Prozent).

Andererseits haben nur wenige Unternehmen tatsächlich konkrete Massnahmen etabliert, einen guten Ruf aufzubauen geschweige denn zu bewahren. So misst die Hälfte der befragten Medienstellen ihre Reputation nie (50 Prozent). Und fast genauso viele Kommunikatoren haben gar keine konkrete Strategie für den Ausbau des guten Rufs (49 Prozent). Gründe für das fehlende Engagement in Reputationsmanagement sind vor allem der Mangel an Zeit (30 Prozent) sowie das fehlende Budget (28 Prozent).

Quelle: PR-Trendmonitor 2017 Reputationsmanagement, Antworten von 85 Fach- und Führungskräften aus Schweizer Medienstellen

Erhebungszeitraum: September / Oktober 2017

Methode: Onlinebefragung

Kontakt: Kai Gerwig, Geschäftsführer news aktuell (Schweiz) AG, +41 43 960 68 01, gerwig@newsaktuell.ch