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Ausgabe Nr. 77 / 06-2017
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Die sda passt ihr Tarifmodell und Angebot der multimedialen Entwicklung an.
«Total Audience 1.0» - Multimediale Währung für multimediale Inhalte der sda

Die sda rüstet sich für die Zukunft. Per 1. Januar 2018 führt sie ihr neues Tarifsystem «Total Audience 1.0» ein. Dieses trägt der multimedialen Entwicklung Rechnung, wonach Print heute nicht mehr als klassische Hauptnutzung gilt. Neu gibt es für die gesamte Reichweite einen einzigen Tarif und sämtliche Agenturinhalte dürfen multimedial genutzt werden.

Einen wichtigen Schritt zur digitalen und multimedialen Agentur hat die sda, in enger Zusammenarbeit mit KEYSTONE, mit der Lancierung von sda Video Basic gemacht. Seit Anfang 2017 gehört Video-Content zum integralen Bestandteil des sda Basisdienstes. Das grosse Interesse und die durchwegs positiven Reaktionen auf Kundenseite bestätigen uns in unserer Vorwärts-Strategie «sda 2020».

Der Weg führt nicht ausschliesslich über Erneuerungen im Angebot. Auch interne Abläufe in der Produktion und Administration werden kontinuierlich an die heutigen Anforderungen angepasst. Als Kernstück dieser Entwicklung hat der Verkauf in den letzten zwei Jahren ein neues Tarifmodell erarbeitet. Der bisherige Tarif, der historisch bedingt stark auf die Printnutzung ausgelegt war, wurde den neuen multimedialen Entwicklungen angepasst. Im Austausch mit unseren Kunden, Marktanalysen und aufwendigen Tarifsimulationen, ist das neue Tarifmodell «Total Audience 1.0» entstanden, welches per 1. Januar 2018 in Kraft tritt.

Im neuen Modell wird nicht mehr nach Auflage für Print oder nach Unique Clients für Online separat tarifiert. Die Reichweiten von Print und Online werden zu einer neuen Währung, der sda Reichweite, zusammengefasst. Sie basiert auf beglaubigten Daten der WEMF (cRR) und NET Metrix (Unique Clients). Daraus entsteht der Preis, der für die beiden Nutzungen berechnet wird. Die Umstellung trägt der Entwicklung Rechnung, wonach immer mehr Kunden Print und Online konvergent produzieren und auch konvergent vermarkten. Bei der Erarbeitung des Modells wurde besonders darauf geachtet, dass es für den einzelnen Kunden möglichst geringe Abweichungen zum heutigen Preis gibt.

Ausserdem will die sda das Tarifsystem vereinfachen und die multimediale Nutzung sämtlicher Agenturinhalte zulassen. Sie verabschiedet sich damit vom Grundsatz, wonach jede Publikationsform, also Print, Online, Mobile, Screens etc. separat geregelt, abonniert und verrechnet werden muss. Sie ermöglicht damit den Kunden mit einem Vertrag und einheitlichen Nutzungsbedingungen analoge und digitale Kanäle bespielen zu können.

Gemäss ihrem Leitbild ist die sda für die Schweizer Medien eine unabhängige Nachrichtenquelle und gleichzeitig für ihre Kunden ein Rationalisierungsmittel. Dieser Kernaufgabe hat sie sich seit 1895 verschrieben. Sie folgt ihr weiter, Schritt für Schritt in die mediale Zukunft.

Francis Roelofsen, Produktmanagement und Verkauf sda