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Ausgabe Nr. 51 / 12-2010
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media coffee von news aktuell: Social Media – Blühende Zukunft oder düstere Zeiten für PR-Schaffende?
 
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media coffee 2010: Social Media – Blühende Zukunft oder düstere Zeiten für PR-Schaffende?
Am 2. November 2010 fand die Podiumsdiskussion «media coffee» von news aktuell im Lake Side in Zürich statt. Rund 200 PR- und Marketingspezialisten sowie Medienschaffende folgten der Einladung der SDA-Tochter zum Thema: «Social Media – Blühende Zukunft oder düstere Zeiten für PR-Schaffende?». news aktuell führte die Veranstaltung im Rahmen des 10-jährigen Bestehens durch.

Social Media beginnt mit Hinhören, Stichwort Monitoring. Man muss wissen, was über einen geschrieben wird. Zudem wächst Social Media aus der Kultur der Firma heraus. So lauteten zwei der Kernaussagen des media coffees. Marina Villa, Inhaberin von «Marina Villa Kommunikation», leitete die Diskussionsrunde.
 
«Der Medienwandel begann lange vor Social Media, als grosse Verlagshäuser entstanden, TV und Radio privatisiert wurden und Mittler wie news aktuell zunehmend Bedeutung erhielten», so Markus Berger, Direktor SPRI. Die Veränderung der Medienlandschaft erzwinge eine neue Einstellung in den Agenturen und in der Ausbildung. Social Media habe diese Entwicklung verschärft und exponentiell beschleunigt.
 
Für Hansi Voigt, Chefredaktor 20 Minuten Online, spiegelt sich der Medienwandel im Problem der Fragmentierung. Dennoch lautete seine Kernbotschaft: Social Media fördert mittels Feedback-Kultur die Qualität im Journalismus. Der Anspruch an Inhalte steige durch Social Media und sei somit eine Motivation und ein Ansporn für Journalisten. Man solle die Leute nicht tottwittern, sondern nur dann informieren, wenn man etwas zu sagen habe.
 
«Das Mediensterben geht weiter, die Zukunft ist digital», meinte Roman Geiser, Chief Operating Officer von Burson-Marsteller EMEA. Für ihn übernimmt Social Media die Funktion eines Filters. «Irgendwann konsumieren wir nur noch die Informationen, die unsere Bekannten lesen», sagte Geiser. Weiter führte er aus, dass PR- Agenturen im Gegensatz zu Verlagshäusern sich schon sehr früh mit dem Wandel auseinandergesetzt haben. Heute sei die Herausforderung, Social Media nicht nur als Pushkanal zu betrachten, sondern in alle Geschäftsfelder zu integrieren.

Auf die Frage, wie sich das Berufsbild des PR-Schaffenden durch Social Media verändert, meinte Roman Geiser, dass die Fähigkeit, sozialrelevante Daten der Zielgruppen zu analysieren und deren Relevanz für sich herauszufinden, steigen werde.
 
«Die Bedeutung der PR wird gegenüber dem Marketing durch Social Media deutlich zunehmen», so Markus Berger. PR-Schaffende seien lange Marketingkontrolleure und Massenbotschaften-Sender gewesen. Der Direktor des SPRI schliesst daraus, dass die PR-Schaffenden nun das Problem ernten und immer noch darauf reduziert werden. Abschliessend kann man sagen, dass der PR-Schaffende seinen CEO davon überzeugen muss, mitzumachen. Das Motto soll lauten: Weg von der Mess- und hin zur Mitmachkultur.
 
Für news aktuell war der diesjährige media coffee ein ganz besonderer Anlass. Die Podiumsdiskussion fand im Rahmen des 10-jährigen Firmenjubiläums statt. Nach der Diskussionsrunde waren alle Gäste eingeladen, auf das Jubiläum anzustossen und den Abend bei Häppchen und musikalischer Unterhaltung ausklingen zu lassen.

Kai Gerwig, Geschäftsführer, news aktuell (Schweiz) AG

 
 

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KEYSTONE Creative besticht durch einzigartige Bildervielfalt

Wer heute Medien konsumiert – egal ob Print- oder Onlinemedien – sieht sich unweigerlich mit einer Vielzahl Bilder konfrontiert, die den Augenblick eines lokalen, nationalen oder globalen Geschehens wiedergeben.

Neben diesen ausschliesslich von Medienschaffenden verwendeten News-Bildern erkennen Agenturen und Firmen die Bedeutung und Wirkung kreativer Bildwelten immer öfter. «Viele unserer Kunden machen die Erfahrung, dass sie über einzigartige Bildwelten dem Unternehmen ein Gesicht geben können», erklärt Alexandra Mächler, Leiterin des KEYSTONE-Geschäftsbereiches «Creative».

«Creative» bietet ihren Kunden eine Auswahl von rund einer Million Rights-Managed- und Royalty-Free-Bildern aus allen Branchen für deren Kommunikation an. Da den heutigen kommunikativen Formen keine Grenzen gesetzt sind, sind sowohl die Anforderungen als auch die Möglichkeiten in der Bildsprache unbegrenzt. «Wir sind stolz, beispielsweise PR- und Werbeagenturen eine einzigartige Auswahl an Bildern zur Verfügung stellen und einen Mehrwert leisten zu können», erklärt Alexandra Mächler.

«Creative» zeichnet sich durch eine einzigartige Sammlung von Bildern aus. Insbesondere die Bildervielfalt zu den Themen Schweiz, Reisen, Wissenschaft, Gesundheit und Natur sucht ihresgleichen. Die Fülle und das damit verbundene Interesse der Kunden leisten heute bereits einen Beitrag zum Wachstum von KEYSTONE.

Dieses Kreativ-Angebot ist nur dank langjährigen Partnerschaften mit Bildagenturen und Fotografen aus der Schweiz und der ganzen Welt möglich. Unter ihnen sind namhafte Partneragenturen wie Lonely Planet, Science Photo Library oder auch Laif anzutreffen. «Werbeagenturen richten sich oft mit extravaganten und sehr ausgefallenen Wünschen an uns. Dank unseren Partnern sind wir in der Lage, jegliche Bildbedürfnisse unserer Kunden zu decken», erläutert Alexandra Mächler die Wichtigkeit der Partnerschaften.

Egal, ob für Medien, Werbeagenturen, KMUs oder Grosskonzerne: Die Bildsprache ist ein zentraler Faktor, der über den Erfolg der Kommunikation entscheiden kann. Insofern überrascht es nicht, dass immer mehr Unternehmen ihre Zielgruppen mit einer eigenen Bildwelt anzusprechen versuchen. Nicht selten mit Bildern des KEYSTONE-Geschäftsbereiches «Creative».

Uwe Liebminger, PPR Media Relations

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