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Ausgabe Nr. 55 / 12-2011
Im Wandel der Zeiten
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sda Nachrichten
2011 – ein Wahljahr der Superlativen
Mit den umkämpften Bundesratswahlen und der Rochade im Bundesrat geht ein intensives und hochspannendes Wahljahr 2011 zu Ende. Die sda-Inlandredaktion und die Korrespondentinnen und Korrespondenten in den Regionalbüros haben die Kunden während des ganzen Wahljahrs mit raschen und umfassenden News bedient.

Höhepunkt und Nagelprobe für die gesamte Redaktion waren die eidgenössischen Wahlen. Am Wahlsonntag 23. Oktober und den folgenden 48 Stunden gingen im deutschsprachigen Basisdienst zu diesem Thema (bsd) 402 Meldungen über den Ticker – davon allein rund 250 am Wahlsonntag selbst. Ein weiterer Höhepunkt folgte am 14. Dezember mit den Bundesratswahlen – allein dann mit einem Output von rund 100 Meldungen innert zehn Stunden.

Bereits diese quantitative Bilanz zeigt die Dimension dieser innenpolitischen Grossereignisse. Hinter den Zahlen steckt die Herausforderung, die redaktionellen Kräfte so effizient wie möglich einzusetzen. Dies nicht zuletzt deshalb, weil eine Nachrichtenagentur auch alle anderen (unerwarteten) Ereignisse adäquat zu bewältigen hat. Die enge Zusammenarbeit der deutsch- und französischsprachigen Redaktion und ihre Vernetzung in allen Landesteilen ist dabei ein wichtiger Trumpf.

Mindestens so wichtig wie die Quantität ist die Qualität: nebst  den klassischen Resultate-News samt Reaktionen lieferte die Redaktion substanzielle Analysen, einbettende Hintergründe und detaillierte Statistiken zum neuen Parlament. Dank einer hauseigenen Datenbank konnte die sda erstmals schon bei Anmeldeschluss umfangreiche Statistiken zu den Kandidierenden anbieten. Sie gipfelten am Tag nach der Wahl in den von den Kunden sehr begehrten News zum Profil des neu zusammengesetzten Parlaments punkto Frauenanteil, Altersdurchschnitt etc.

Zurück zum Wahltag: Kaum waren die Urnen geschlossen, folgten Schlag auf Schlag Meldungen zu Hochrechnungen und ersten Resultaten. Dies dank den Regionalredaktionen, welche die Entwicklung in ihren Kantonen hautnah mitverfolgten und nebst den schnellen Resultaten auch Stimmen von Gewinnern und Verlierern lieferten. Die Meldungen der Korrespondentinnen und Korrespondenten wurden in der Zentrale in Bern zu erklärenden Übersichten und vertiefenden Zusammenfassungen gebündelt.

Die Erwartungen der Kunden wurden erfüllt, wie erste Feedbacks zeigen, welche die Inlandleitung bei einzelnen Kundenredaktionen eingeholt hat. Für alle Befragten war die sda von existenzieller Bedeutung: für die direkte Übernahme online, «on air» oder gedruckt, als Kontrollinstrument oder Backup und nicht zuletzt als Ideengeberin und Inspirationsquelle.

Theodora Peter, Leiterin Inlandredaktion sda
 
 

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