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Ausgabe Nr. 79 / 12-2017
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Verstärkt im Fokus bei AWP: Bitcoin, ETF's & Marktsentiment
 
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AWP
AWP nimmt Kryptowährungen, Marktsentiment und ETFs in den Fokus

Spätestens seit sich dieses Jahr der Bitcoin-Kurs vervielfacht hat, ist um Kryptowährungen ein regelrechter Hype entstanden. Längst sind es nicht nur Technologiefanatiker, die sich mit dem «digitalen Geld» abgeben, sondern auch Akteure auf den Finanzmärkten. Die Meinung über Kryptowährungen gehen zwar noch weit auseinander: Während gewisse Kreise in der Wertentwicklung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen eine riesige Spekulationsblase sehen, führen bestimmte Finanzinstitute bereits auf Bitcoin basierende Anlageprodukte und Finanzinstrumente in ihrem Angebot. Und derweil Kryptowährungsbegeisterte in einer unlängst von der Zulassungsbehörde erteilten Handelsbewilligung für Bitcoin-Terminkontrakte an grossen US-Börsen schon den Ritterschlag für die digitalen Währungen sehen, konstatieren Skeptiker immerhin der Technologie hinter den Kryptowährungen, der Blockchain, eine grosse Zukunft.

Auf jeden Fall sind Bitcoin und anderes kryptographisches Geld mittlerweile so bedeutend, dass Akteure auf den Finanzmärkten sie nicht komplett ignorieren können. Der wöchentliche Marktbericht zu den wichtigsten Kryptowährungen im Premium-Dienst von AWP bietet in kompakter Form ein Überblick über die Preisentwicklung von Bitcoin, Ether und Co. Beleuchtet werden dabei insbesondere auch die Faktoren, welche für die Preisbewegungen verantwortlich sind. Nutzer des AWP-Premium-Dienstes sind allerding auch gut informiert, wenn sich die Ereignisse überschlagen, so wie dies teilweise in den vergangenen Wochen beim Bitcoin der Fall war. Dann nämlich berichtet AWP laufend von den Bewegungen auf dem Markt.

ETFs und Rohstoffe im Fokus
Nicht nur zu Kryptowährungen bietet AWP seit geraumer Zeit neu einen regelmässigen Marktbericht an. Mit einem zusätzlichen im Monatsrhythmus erscheinenden Bericht werden auch Trends und Einflüsse auf dem Markt für ETFs beleuchtet. ETF steht für Exchange Traded Funds, also börsengehandelte Anteile an Investitionsfonds. Für die Berichte werden von der Redaktion nicht nur diverse Statistiken analysiert, sondern auch Experten befragt und diverse Meinungen aufgegriffen. Mit dem neuen Angebot widerspiegelt AWP die stetig wachsende Bedeutung von ETFs.

AWP weitet das Spektrum an Marktberichten indes noch weiter aus. Anfang Dezember ist erstmals ein Fokus Spezial zu Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten erschienen. Das Gefäss wird fortan im Monatsrhythmus im Premium-Dienst publiziert. Es beleuchtet jeweils Marktentwicklungen bestimmter Rohstoffe. Aufgegriffen werden dabei alle Rohstoffklassen, also sowohl Metalle und Energieträger als auch Agrarrohstoffe wie etwa Zucker, Kakao oder Weizen. Mit diesem regelmässigen Blick auf die Rohstoffmärkte wird das bestehende Nachrichtenangebot von AWP zu Commodities, das insbesondere die Preisentwicklung von Erdöl und Gold laufend beleuchtet, weiter ergänzt.

Aus der Tonalität von Nachrichten auf Markttrend schliessen
Einen Ausbau des Angebots stellt auch die ebenfalls Anfang Dezember gestartete Berichterstattung über das News-Sentiment des Schweizer Aktienmarktes dar. Unter einem News-Sentiment wird die anhand von Medienberichten ermittelte Stimmung betreffend einem Unternehmen oder einem Markt verstanden. Es soll Anhaltspunkte für bevorstehende Markttrends liefern. AWP greift für die Berichte auf Analysen des deutschen Start-ups Yukka Lab zurück, das mit computerlinguistischen Methoden die Tonalität von Medienberichten bewertet und diese zu News-Sentiments aggregiert. Zu den ausgewerteten Quellen gehört auch der Newsfeed von AWP. (Lesen sie hier mehr über News-Sentiment-Analysen)

Jürg Rüttimann, AWP


 
 

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Inhalt
TOP STORY
sda und KEYSTONE vertiefen ihre multimediale Zusammenarbeit

Die Fusion zwischen sda und KEYSTONE, die beide Partner im Herbst 2017 angekündigt haben, benötigt noch die Zustimmung der Wettbewerbsbehörde. Beide Unternehmen arbeiten jedoch schon länger eng zusammen. Zu Jahresbeginn 2017 vertieften sie ihre Zusammenarbeit. Seither stellt KEYSTONE im Auftrag der sda vier bis sechs Video-Beiträge pro Werktag her. Am Wochenende sind es zwei bis drei Video-Themen.

Die Themen werden eng angelehnt an die Aktualität laufend zwischen den Newsmanagern der sda in Bern und der KEYSTONE in Zürich besprochen. Täglich findet am Nachmittag eine Planungssitzung für den folgenden Tag statt. Die mittelfristige Planung erfolgt zweimal pro Woche. Ferner kommt es 2018 zu einem Austausch von Redaktoren, um die Arbeitsweise des jeweils anderen Teams besser kennenzulernen.

Geplant ist ferner, dass die sda-Newsmanager ihre Kolleginnen und Kollegen bei Video-Einsätzen im Feld begleiten und dabei ihr Wissen über die Video-Produktion vertiefen. Ein Mitarbeiter der KEYSTONE wird seinerseits als Newsmanager für die sda tätig sein, um das Verständnis für die Textproduktion zu schärfen.

Die beiden Partner arbeiten nicht nur im Newsroom eng zusammen. Auch die Mitarbeitenden in den 13 Regionalredaktionen sind in der Video-Produktion geschult worden. Sie haben dieses theoretische Wissen bereits mehrere Male in der Praxis anwenden können. Mehr und mehr wird Multimedialität zum gelebten Alltag der Journalistinnen und Journalisten beider Unternehmen.

Auch räumlich rücken die Fotografen und Video-Journalisten von KEYSTONE enger mit der sda-Redaktion zusammen. Ein gutes Beispiel dafür sind unter anderem die Büros in Lausanne und Genf. Die Teams arbeiten im gleichen Büro und können sich im permanenten Kontakt mündlich austauschen – bei einem Kaffee oder auch bilateral. Sie gleichen dabei ihre Agenden ab, besprechen Termine und halten sich gegenseitig über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden. Bei Feldeinsätzen kommunizieren sie über WhatsApp, um rasch Text, Bilder und Videos an die Kunden liefern zu können. «Das schweisst schon heute die Teams zusammen», betont Chantal Pellaux, Leiterin der sda-Regionalredaktion Lausanne.

Gibt die Eidgenössische Wettbewerbskommission grünes Licht für den Schulterschluss von sda und KEYSTONE, so werden die beiden Partner das multimediale Angebot verfeinern. KEYSTONE-SDA wird dann zu einem einzigartigen Dienstleister für Text, Bild, Video und Infografiken. Die Corps beider Partner werden dann täglich Hand in Hand jene multimedialen Produkte generieren, die von der Kundschaft nachgefragt werden.

Die Teams müssen nicht bei null beginnen. Die Annäherung zwischen sda und KEYSTONE in den letzten Monaten hat das Tor für eine prosperierende Zukunft bereits weit aufgestossen.

Federico Bragagnini, Leiter der französischsprachigen Redaktion

sda Nachrichten
Markus Schwab: Fusion bringt den Kunden viele Vorteile

Frage: sda und KEYSTONE sind zwei starke Marken. Welche Überlegungen haben dazu geführt, beide Firmen in einer Fusion zu vereinen?

Schwab: Gerade weil sda und KEYSTONE zwei starke Marken sind, die sich inhaltlich optimal ergänzen, fusionieren diese beiden Traditionsunternehmen. Der Markt verlangt heute hochwertige, multimediale Produkte. Mit dem Schulterschluss können wir Text, Bilder, Videos und Infografiken aus einer Hand anbieten. Das ermöglicht uns auch die Weiterentwicklung der Produktpalette.

Frage: Wie positioniert sich das Unternehmen KEYSTONE-SDA künftig im Medienmarkt? Welche Herausforderungen sind zu meistern?

Schwab: Unsere Kunden erwarten wie erwähnt zunehmend multimediale Produkte von ihrer Nachrichtenagentur. Das gilt im Übrigen auch für Nichtmedien-Kunden. Wir bleiben dank der regionalen Verankerung nah bei unseren Kunden.

Die Fusion fordert uns auf diversen Ebenen heraus. Wir müssen das Wissen und die Fähigkeiten der beiden Partner zusammenbringen. Das schafft die Basis, um als integrierte Teams erfolgreich arbeiten zu können. Die innere Logik der Fusion ist in allen Teams weitgehend unbestritten. Wir wollen näher zum Kunden rücken und seine Bedürfnisse noch besser verstehen. Darüber hinaus ist es unser Ziel, gemeinsam als Unternehmen neue Produkte zu entwickeln.

Frage: Was dürfen die Kunden von KEYSTONE-SDA künftig im Detail erwarten?

Schwab: Unsere Kunden können davon ausgehen, dass wir auch künftig eine flächendeckende Versorgung mit Informationen über politische, wirtschaftliche kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Ereignisse im ganzen Land in drei Sprachen anbieten werden. Neu kommen auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene, multimediale Produkte hinzu. Wir werden diese Dienste rasch, in hoher Qualität und aus einer Hand liefern können.

Frage: Mit der Fusion wird die österreichischen APA zum grössten Aktionär der sda. Wo sehen Sie die Chancen und mögliche Probleme?

Schwab: Die APA bringt wichtige Impulse ein. Sie verfügt über eine hohe Technologie-Kompetenz. Sie kennt das Nachrichtengeschäft aus eigener jahrelanger Erfahrung. Seit vielen Jahren arbeiten die APA, die sda und KEYSTONE erfolgreich zusammen – auf Ebene Redaktion, Technik und Beteiligungen. Seit 10 Jahren ist die APA an KEYSTONE beteiligt. Das alles schafft eine breite Vertrauensbasis. Das neue Unternehmen KEYSTONE-SDA startet somit aus einer sehr guten Ausgangslage. Die APA steht wie die anderen Aktionäre hinter der Strategie der fusionierten Gesellschaft. Die Rollen sind klar verteilt.

Frage: Mit dem Schulterschluss will die KEYSTONE-SDA zum multimedialen Powerhaus werden. Was bedeutet das für die Redaktion?

Schwab: Unser Ziel ist es, die Ressourcen und Kompetenzen optimal zu bündeln. Wir starten von einer sehr guten Basis aus. Beide Teams arbeiten bereits heute hochprofessionell. Wir haben ausgezeichnete Mitarbeitende auf allen Stufen. Erste Schritte hin zur Multimedialität sind bereits erfolgt – und das in allen drei Sprachen. Darauf lässt sich aufbauen. Verstärken werden wir die Planung. Sie wird wichtiger.

Winfried Kösters, stv. Chefredaktor sda

sda Sport
Zeitverschiebung als journalistische Herausforderung

Mit den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang steht das erste der zwei ganz grossen Highlights des Sportjahres 2018 neben der Fussball-WM quasi schon vor der Tür. Vom 9. bis 25. Februar werden 102 Medaillensätze in sieben verschiedenen Sportarten und 15 Disziplinen vergeben.

Swiss Olympic dürfte mit der grössten Olympia-Delegation aller Zeiten (rund 200 Sportlerinnen und Sportler) nach Südkorea reisen. Um die Entscheidungen rund um dieses Grossaufgebot mitverfolgen und entsprechend journalistisch begleiten zu können, werden acht Mitglieder der deutschsprachigen und zwei der französischsprachigen Sportredaktion der sda vor Ort über die Ereignisse berichten.

Wie immer gilt es, Emotionen einzufangen, die Leistungen zu analysieren und einzuschätzen, Porträts und Nachzüge zu produzieren und den Kunden eine möglichst breite Palette an Hintergrund-Storys anzubieten. Die Zeitverschiebung von acht Stunden macht die Arbeit der Leute vor Ort zu einer Herausforderung. Alle Wettkämpfe in Pyeongchang werden um spätestens 16 Uhr Schweizer Zeit abgeschlossen sein. Für die Journalisten bedeutet dies, dem einordnenden Element, der Nachbetrachtung und den guten Quotes der Sportler noch mehr Gewicht zu geben als üblich. Denn in Printmedien werden die Artikel erst erscheinen, wenn mancher Wettkampf schon seit 24 Stunden vorbei sein wird.

Für die schnellen Dienste wie Online oder Sport 164 wird das sda-Team in Pyeongchang, das eng mit drei Fotografen und einer Videojournalistin von KEYSTONE vor Ort zusammenarbeiten wird, von den Büro-Crews in Zürich und Lausanne entlastet. Diese werden primär den «Viertaktmotor» (FLASH, Eilmeldung, Übersicht, Zusammenfassung) zum Starten bringen, sprich für rasche Matchberichte, Statistik-Files, Resultate und allgemeine Olympia-News zuständig sein, und den Leute vor Ort dadurch mehr Zeit für ihre Einschätzungen verschaffen. Diese Arbeitsweise hat sich bereits während der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro bewährt.

Die Kunden des Online- und Basisdienstes wurden im November über die «olympische» Arbeitsweise der sda-Sportredaktion informiert. Das umfassende Vorschau-Paket wird vom 22. Januar bis 2. Februar gesendet.

Derweil in Pyeongchang um olympische Medaillen gefahren, geflogen und gespielt wird, steht die Sportwelt nicht still. Unter anderem werden während dieser Periode Runden in den nationalen und internationalen Fussball-Meisterschaften und in der Champions League ausgetragen, dazu treffen die Schweizer Tennis-Frauen in der 1. Runde des Fed Cups auswärts auf Tschechien, in der NHL wird die Meisterschaft ebenso fortgesetzt wie in der NBA. All diesen Aspekten wurde im Dienstplan, der während den zweieinhalb Olympia-Wochen einen 24-Stunden-Betrieb vorsieht, Rechnung getragen.

Stefan Baumgartner, sda Sport

news aktuell
PR-Profis vernachlässigen Reputation

Reputation wird sträflich vernachlässigt: Obwohl der gute Ruf des Unternehmens für Schweizer PR-Profis absolut wichtig ist, kümmern sie sich nur halbherzig darum, dass es auch so bleibt. Das ist das Fazit des aktuellen PR-Trendmonitors von news aktuell und Faktenkontor.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit tut sich in Schweizer Unternehmen eine grosse Lücke auf. Das ergab die aktuelle Umfrage der sda-Tochter, an der 85 Medienstellen teilgenommen haben. Einerseits halten weit über zwei Drittel der befragten Kommunikationsprofis einen guten Ruf für ausserordentlich wichtig beziehungsweise eher wichtig (71 Prozent). Die Reputation nimmt in Schweizer Unternehmen somit eine herausragende Bedeutung ein. Für die Befragten steht Reputationsmanagement noch vor Krisenkommunikation, Innovationskommunikation (beides 65 Prozent) und Produkt-PR (62 Prozent).

Andererseits haben nur wenige Unternehmen tatsächlich konkrete Massnahmen etabliert, einen guten Ruf aufzubauen geschweige denn zu bewahren. So misst die Hälfte der befragten Medienstellen ihre Reputation nie (50 Prozent). Und fast genauso viele Kommunikatoren haben gar keine konkrete Strategie für den Ausbau des guten Rufs (49 Prozent). Gründe für das fehlende Engagement in Reputationsmanagement sind vor allem der Mangel an Zeit (30 Prozent) sowie das fehlende Budget (28 Prozent).

Quelle: PR-Trendmonitor 2017 Reputationsmanagement, Antworten von 85 Fach- und Führungskräften aus Schweizer Medienstellen

Erhebungszeitraum: September /...

Prämierte PR-Fotografie: Wie ein Schaf zum viralen Hit wurde

Wenn man sie sieht, will man sie am liebsten knuddeln: Berta zieht uns in ihren Bann, denn sie ist süss und gleichzeitig irgendwie geheimnisvoll. Das Schwarznasenschaf aus dem Wallis stand Modell für das beste PR-Bild des Jahres aus der Schweiz. news aktuell sprach mit dem Fotografen Marco Schnyder von Schnyder Werbung über die Entstehungsgeschichte des Gewinnerfotos.

news aktuell: Wie ist das Bild von Berta entstanden? Welche Geschichte erzählt es?

Marco Schnyder: Berta ist ein Walliser Schwarznasenschaf und ist eine Urrasse aus dem Wallis. Gleichzeitig ist es auch das Schaf von meiner Familie. Das Bild wurde bei der jährlichen Prämierung der Schafe aufgenommen. Für diese Prämierung bekommen die Schafe eine «Wellness Woche». Sie werden gewaschen, gekämmt und für die Prämierung vorbereitet. Dann kommen Experten ins Dorf und punktieren die Schafe nach verschiedenen Kriterien. Unsere Berta hat auch noch die volle Punktzahl erhalten und danach stand sie ziemlich stolz da und glücklicherweise konnte ich das mit meiner Kamera einfangen.

news aktuell: Warum glauben Sie wurde «Berta» so ein grosser medialer Erfolg?

Marco Schnyder: Das weiss ich gar nicht so richtig. Aber genauso wie vielleicht Berta mich in ihren Bann gezogen hat und ich im richtigen Moment abdrücken konnte, zieht sie vielleicht auch die Betrachter des Bildes in ihren Bann. Auf eine Art und Weise sieht sie wunderschön und knuffig aus und zugleich auch irgendwie furchterregend.

news aktuell: Man sagt ja immer, Tiere und Kinder sind schwer zu fotografieren. Was waren die besonderen Herausforderungen?

Marco Schnyder: Am liebsten fotografiere ich Tiere und eigentlich ist es für mich gar nicht so schwierig. Ich versuche einfach ganz ruhig zu bleiben und mich ganz normal an die Tiere anzunähern. Ich sitze eine Weile dort, bis sie mich akzeptieren und plötzlich suchen sie dann sogar die Aufmerksamkeit von mir und der Kamera. So richtig kann ich es mir aber nicht erklären.

news aktuell: Wie ist die Idee zu dem Projekt «Walliser Tierwelt» entstanden?

Marco Schnyder: Seit Beginn meiner Lehre bei Schnyder Werbung habe ich leidenschaftlich fotografiert und so konnte ich auch schon einige Projekte für Wallis Tourismus umsetzen. Zweimal im Jahr wird von Wallis Tourismus ein Magazin herausgegeben, das immerhin eine Auflage von einer Million hat. Eines Tages wurde ich angefragt, ob ich Interesse an einer Reportage über mich und Walliser Tiere hätte. Vorab haben wir ein paar Tierrassen besprochen, die es unbedingt zu fotografieren galt. Man hat mir bezüglich meiner Arbeit völlig vertraut und ich konnte meiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich habe über ein Jahr Tiere dokumentiert und konnte ein paar sehr schöne und spannende Momente einfangen.

news aktuell: Was sollte man Ihrer Meinung nach bei PR-Bildern unbedingt vermeiden?

Marco Schnyder: Ich denke, es gibt nichts, was man bei PR-Bildern vermeiden sollte. Einfach das machen wobei man ein gutes Gefühl hat und authentisch bleiben, denn Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte.

Schwarznasenschaf Berta gewinnt den PR-Bild Award 2017

«Berta, das Schwarznasenschaf» ist zum Schweizer PR-Bild des Jahres gewählt worden. Gleichzeitig schaffte es das von Schnyder Werbung eingereichte Foto auf Platz eins in der Kategorie «Social-Media Foto». Marco Schnyder fotografierte die Walliser Urrasse im Auftrag des Kanton Wallis und der Schweizer Illustrierten. Das Schwarznasenschaf wurde zum viralen Hit und vielfach medial gecovert. Der PR-Bild Award wird jedes Jahr von der sda-Tochter news aktuell für herausragende Fotografie von Unternehmen und PR-Agenturen vergeben.

Marco Schnyder fotografierte ein Jahr lang Tiere der Walliser Bergwelt. Dank seiner Arbeit wurde Berta zur bekanntesten Einwohnerin von Bratsch, einem Seelendorf mit 87 Einwohnern. Sie schaffte es zum Beispiel ins Punkt 12 Magazin von RTL, auf das Cover des neuen Wallis Tourismus Magazins und sie wurde viral über tausend Mal geteilt. Ausserdem kürte Keystone Creative das Foto zu einem der bedeutendsten Bilder für Landwirtschaft.

Schnyder Werbung punktete beim diesjährigen PR-Bild Award noch in zwei weiteren Kategorien: Das Foto «Timeless» holte die meisten Stimmen in der Kategorie «Reisen» und schaffte es damit auf den ersten Platz. In der Kategorie «Lifestyle» konnte die Walliser Agentur mit dem Foto «Zeichen der Zeit» den dritten Platz für sich verbuchen.

Erster Platz in der Kategorie «Reisen»: «Timeless», eingereicht von Schnyder Werbung. Foto: Marco Schnyder

Dritter Platz in der Kategorie «Lifestyle»: «Zeichen der Zeit», eingereicht von Schnyder Werbung. Foto: Marco Schnyder

Neben Schnyder Werbung schafften es zwei weitere Schweizer Unternehmen in diesem Jahr auf die vorderen Plätze. Den dritten Platz in der Kategorie «Stories und Kampagnen» holte der Schweizer Messerhersteller Victorinox mit dem Bild «Evolution» (Foto: Victorinox). In der Kategorie «Lifestyle» gewann Schweiz Tourismus den zweiten Platz mit dem Bild «Dreaming of you» (Foto: Per Kasch).

Dritter Platz in der Kategorie «Stories und Kampagnen»: «Evolution» von Victorinox. Foto: Victorinox

Zweiter Platz in der Kategorie «Lifestyle»: «Dreaming of you», eingereicht von Schweiz Tourismus. Foto: Per Kasch

Der PR-Bild Award wird bereits zum zwölften Mal in Folge von news aktuell und der gleichnamigen deutschen Schwesterfirma verliehen. Insgesamt hat die sda-Tochter in diesem Jahr sechs Kategorien ausgezeichnet. Medienpartner des renommierten Branchenpreises ist das Magazin persönlich.

Alle Gewinnerbilder und Informationen zum PR-Bild Award 2017 finden Sie hier.

Kontakt: Kai Gerwig, Geschäftsführer news aktuell (Schweiz) AG, +41 43 960 68 01, gerwig@newsaktuell.ch

AWP
Der Aufwärtstrend der Finanzmärkte dürfte sich auch 2018 fortsetzen

Feste soll man feiern, wie sie fallen. Das könnte das Börsenmotto für 2017 gewesen sein. Mit nur wenigen Unterbrechungen haben sich die Aktienmärkte von einem Rekord zum nächsten bewegt. Ein Trend, den sich angesichts der Ausgangslage zu Beginn des Jahres wohl keiner zu träumen gewagt hatte. Für 2018 stehen die Zeichen derzeit gut, dass es weiter nach oben geht. Zumindest zunächst.

Es werde im kommenden Jahr zwar schwer sein, 2017 zu toppen, hält Michael Strobaek, Global Chief Investment Officer der Credit Suisse, fest. «Zum Jahreswechsel 2016/17...

AWP nimmt Kryptowährungen, Marktsentiment und ETFs in den Fokus

Spätestens seit sich dieses Jahr der Bitcoin-Kurs vervielfacht hat, ist um Kryptowährungen ein regelrechter Hype entstanden. Längst sind es nicht nur Technologiefanatiker, die sich mit dem «digitalen Geld» abgeben, sondern auch Akteure auf den Finanzmärkten. Die Meinung über Kryptowährungen gehen zwar noch weit auseinander: Während gewisse Kreise in der Wertentwicklung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen eine riesige Spekulationsblase sehen, führen bestimmte Finanzinstitute bereits auf Bitcoin basierende Anlageprodukte und Finanzinstrumente in ihrem Angebot. Und derweil Kryptowährungsbegeisterte in einer unlängst von der Zulassungsbehörde erteilten Handelsbewilligung für Bitcoin-Terminkontrakte an grossen US-Börsen schon den Ritterschlag für die digitalen Währungen sehen, konstatieren Skeptiker immerhin der Technologie hinter den Kryptowährungen, der Blockchain, eine grosse Zukunft.

Auf jeden Fall sind Bitcoin und anderes kryptographisches Geld mittlerweile so bedeutend, dass Akteure auf den Finanzmärkten sie nicht komplett ignorieren können. Der wöchentliche Marktbericht zu den wichtigsten Kryptowährungen im Premium-Dienst von AWP bietet in kompakter Form ein Überblick über die Preisentwicklung von Bitcoin, Ether und Co. Beleuchtet werden dabei insbesondere auch die Faktoren, welche für die Preisbewegungen verantwortlich sind. Nutzer des AWP-Premium-Dienstes sind allerding auch gut informiert, wenn sich die Ereignisse überschlagen, so wie dies teilweise in den vergangenen Wochen beim Bitcoin der Fall war. Dann nämlich berichtet AWP laufend von den Bewegungen auf dem Markt.

ETFs und Rohstoffe im Fokus
Nicht nur zu Kryptowährungen bietet AWP seit geraumer Zeit neu einen regelmässigen Marktbericht an. Mit einem zusätzlichen im Monatsrhythmus erscheinenden Bericht werden auch
Trends und Einflüsse auf dem Markt für ETFs beleuchtet. ETF steht für Exchange Traded Funds, also börsengehandelte Anteile an Investitionsfonds. Für die Berichte werden von der Redaktion nicht nur diverse Statistiken analysiert, sondern auch Experten befragt und diverse Meinungen aufgegriffen. Mit dem neuen Angebot widerspiegelt AWP die stetig wachsende Bedeutung von ETFs.

AWP weitet das Spektrum an Marktberichten indes noch weiter aus. Anfang Dezember ist erstmals ein Fokus Spezial zu Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten erschienen. Das Gefäss wird fortan im Monatsrhythmus im Premium-Dienst publiziert. Es beleuchtet jeweils Marktentwicklungen bestimmter Rohstoffe. Aufgegriffen werden dabei alle Rohstoffklassen, also sowohl Metalle und Energieträger als auch Agrarrohstoffe wie etwa Zucker, Kakao oder Weizen. Mit diesem regelmässigen Blick auf die Rohstoffmärkte wird das bestehende Nachrichtenangebot von AWP zu Commodities, das insbesondere die Preisentwicklung von Erdöl und Gold laufend beleuchtet, weiter ergänzt.

Aus der Tonalität von Nachrichten auf Markttrend schliessen
Einen Ausbau des Angebots stellt auch die ebenfalls Anfang Dezember gestartete Berichterstattung über das News-Sentiment des Schweizer Aktienmarktes dar. Unter einem News-Sentiment wird die anhand von Medienberichten ermittelte Stimmung betreffend einem Unternehmen oder einem Markt verstanden. Es soll Anhaltspunkte für bevorstehende Markttrends liefern. AWP greift für die Berichte auf Analysen des deutschen Start-ups Yukka Lab zurück, das mit computerlinguistischen Methoden die Tonalität von Medienberichten bewertet und diese zu News-Sentiments aggregiert. Zu den ausgewerteten Quellen gehört auch der Newsfeed von AWP. (Lesen sie hier mehr über News-Sentiment-Analysen)

Jürg Rüttimann, AWP

KEYSTONE
Jahresrückblick 2017
Die besten, eindrucksvollsten, wichtigsten Bilder des Jahres 2017, kuratiert vom KEYSTONE Editorial Team.

INAUGURATION DES US-PRÄSIDENTEN – Der designierte US-Präsident Donald Trump trifft zu seiner Amtseinführung am 20. Januar 2017 im US-Kapitol in Washington ein. (KEYSTONE/AP/Patrick Semansky)

ALPINE-SKI WM ST. MORITZ 2017 – Der Schweizer Skirennfahrer Beat Feuz krönt in der Abfahrt der Männer am 12. Februar 2017 seine Karriere mit WM-Gold. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

WELTFRAUENTAG - Mit dem Stricken von pinkfarbenen Mützen stehen Parlamentarierinnen und Parlamentarier am 8. März 2017, dem internationalen Frauentag, in der Wandelhalle des Bundeshauses für die Gleichstellung ein. (KEYSTONE/Anthony Anex)

FROSTSCHUTZ IM WEINBAU – Frostkerzen brennen, um die Reben vor der Kälte zu schützen, Saxon (VS), 20. April 2017. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

TRAUMHOCHZEIT IN GROSSBRITANNIEN - Pippa Middleton, die Schwester von Kate, Herzogin von Cambridge, und James Matthews küssen sich nach ihrer Hochzeit in der St. Mark's Church in Englefield, 20. Mai 2017. (KEYSTONE/AP/Kirsty Wigglesworth)

BERN ODER JURA ? In der historischen Abstimmung entscheidet sich die Bevölkerung von Moutier für den Kantonswechsel. Moutier wird jurassich. Pro-Jurassier feiern auf dem Rathausplatz in Moutier am 18. Juni 2017. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

WIMBLEDON 2017 – Roger Federer küsst die Trophäe, nachdem er an den Championships in Wimbledon seinen achten Sieg errungen hat. Der Schweizer ist damit alleiniger Rekordsieger und ältester Champion in Wimbledon, 16. Juli 2017. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

BERGSTURZ BONDO – Zwei Tage nach dem grössten Bergsturz in Graubünden seit Jahrzehnten, der mutmasslich acht Menschenleben gefordert hat, kommt es am 25. August 2017 zu einem weiteren Murgang durch das Val Bondasca bis hin zum evakuierten Dorf Bondo. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

BUNDESRATSWAHL 2017 - Der frisch gewählte Bundesrat Ignazio Cassis lässt sich nach der Wahl in den Bundesrat durch die Vereinigte Bundesversammlung im Bundeshaus feiern, 20. September 2017. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

NOBELPREIS CHEMIE 2017 - Jacques Dubochet, einer der 2017 Nobelpreisträger für Chemie, posiert am 4. Oktober 2017 für Fotografen während einer Pressekonferenz an der Universität Lausanne. Der Schweizer Wissenschaftler entwickelte zusammen mit dem Deutschen Joachim Frank und dem Schotten Richard die Kryo-Elektronenmikroskopie. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

FUSSBALL-WM QUALIFIKATION 2018 - Die Schweizer Spieler feiern ihre Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, nachdem sie Nordirland besiegt haben, St. Jakob-Park-Stadion in Basel, 12. November 2017. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott) 

NO-BILLAG: JA ODER NEIN? – Die No-Billag-Initiative zur Abschaffung der Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen, welche am 4. März 2018 zur Abstimmung kommt, sorgt seit Wochen für heisse Diskussionen, 4. Dezember 2017 (KEYSTONE/Laurent Gilliéron)

 
 
 
KURZ UND BÜNDIG
Kurz Berichtet – Lesen Sie hier News aus der SDA-Gruppe.
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