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Ausgabe Nr. 49 / 06-2010
Ein Blick in die Zukunft der SDA
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Kunden geben dem SDA-Dienst gute Noten
Die SDA-Kunden sind mit den Leistungen ihrer Nachrichtenagentur zufrieden. Das geht aus der jüngsten Kundenumfrage hervor, die die SDA im Frühjahr 2010 durchgeführt hat. Die Umfrage bestätigt die strategischen Ziele der SDA. Ein Bekenntnis legten die SDA-Kunden zur heiklen Frage der Solidarität zwischen den Sprachregionen ab.

Die SDA befragt ihre Kunden in der Regel alle zwei Jahre, letztmals Ende 2007. Die jüngste Umfrage erfolgte zum erstenmal in Zusammenarbeit mit dem Verband Schweizer Presse. Eine Premiere war auch die Kundenbefragung in elektronischer Form. Die Rücklaufquote von 63% bürgt für ein repräsentatives Ergebnis. Die meisten Antworten kamen von den Radiostationen (37%), dicht dahinter folgen die Tageszeitungen (36%), die Fernsehstationen (6%) und die Wochenblätter (4%).

Klassische Nachrichten am meisten gefragt

Auf die Frage, welche Angebote zwingend in den Basisdienst gehören, sprechen sich die weitaus meisten Kunden für die Abdeckung der Aktualität in Form klassischer Nachrichten aus. Inlandmeldungen (99%) stossen auf die grösste Resonanz, dahinter folgen die internationalen Meldungen und die Wirtschaftsnachrichten (je 96%), die vermischten Meldungen (95%), die Regionalmeldungen (92%) und die Kulturberichterstattung (81%).

Weniger gross, wenn auch mit zwei Dritteln aller Antworten immer noch ausgeprägt, ist das Bedürfnis nach Hintergrundberichten (Analysen, Porträts, Reportagen, Interviews). Während 74% der antwortenden Kunden einen Bedarf an Hintergrundthemen aus der Schweiz haben, wollen auf der anderen Seite nur 62% ein solches SDA-Angebot bei internationalen Themen. Am ehesten verzichten könnten die Kunden gemäss Umfrage auf Kultur-Hintergrundtexte.

Höchstnoten für die Zuverlässigkeit

Sehr gute Noten erhält die SDA unverändert für die Qualität ihres Dienstes. Auf einer Skala von 1 bis 10 geben die Kunden bei der Zuverlässigkeit, dem mit Abstand wichtigsten Kriterium für eine Nachrichtenagentur, über alle Sprachen und Ressorts hinweg im Schnitt die Note 7,9. Die Bandbreite reicht dabei von der Note 7,76 für vermischte Meldungen bis 7,99 für Inlandmeldungen. Den Umfang halten die Kunden für angemessen (Durchschnittsnote von 7,3 über alle Sprachen und Ressorts hinweg). Die schwächste Note in einer insgesamt sehr positiven Bewertung erhält die SDA für das Tempo (7,1).

Bekenntnis zur regionalen Verankerung

Während die Rückmeldungen der Kunden zur Qualität des Dienstes zwischen der Deutschschweiz, der Westschweiz und dem Tessin kaum variieren, gibt es bei eher politisch gefärbten Fragen Unterschiede zwischen den Sprachregionen. So befürworten nicht überraschend 96% der Kunden in der lateinischen Schweiz, dass die Solidarität zwischen den Sprachregionen – de facto die Quersubventionierung des französischsprachigen durch den deutschsprachigen Dienst – erhalten bleibt. In der Deutschschweiz sind es immerhin noch 41%. Insgesamt ist aus dem Gesamtresultat ein deutliches Signal herauszulesen, dass die SDA-Kunden an unserer Verankerung in allen Sprachregionen festhalten wollen.

Schliesslich sprachen sich 57% der befragten Redaktionen für eine Zusammenarbeit mit der SDA auf regionaler Ebene aus. Hinweise auf die konkrete Umsetzung einer solchen Zusammenarbeit fehlen jedoch. Ein Kunde merkt hierzu an, dass eine solche Kooperation bedingen würde, dass die Regionalmeldungen systematisch umgeschrieben werden müssten. Das liesse sich nur mit zusätzlichen Mitteln bewerkstelligen. Ein Rückzug der SDA aus den Regionen – und damit die Delegation dieser Aufgabe an ein lokal tätiges Medium – lehnen die Kunden mit 73% wuchtig ab. „Die SDA hat eine Schlüsselrolle in der vollständigen Abdeckung der regionalen Aktualität“, schreibt dazu ein Kunde.

Winfried Kösters, stv. Chefredaktor SDA

 
 

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