In den letzten Jahren haben SDA und Si zahlreiche Zusatzdienste lanciert. Für jedes Produkt wurde ein Preismodell entwickelt. Die Zahl der Tarife ist deshalb stetig gewachsen.
Auf Kundenseite haben sich Nutzung und Bedeutung der verschiedenen Kanäle (Print, Radio, TV, Online, Mobile) gewaltig verändert. Unsere Kunden haben unterschiedliche Bedürfnisse und fordern mehr Flexibilität im Angebot von SDA und Si.
Für uns war es deshalb an der Zeit, das Tarif- und Angebotsmodell grundlegend zu überdenken.
Das neue Tarifmodell soll einerseits den unterschiedlichsten Kundenbedürfnissen Rechnung tragen (Modularisierung), andererseits auch den künftigen Entwicklungen der Medienlandschaft gerecht werden. Rückläufige Einnahmen wegen sinkender Auflagezahlen sollen mit langsam steigenden Mehrerträgen aus dem Onlinegeschäft kompensiert werden. Mittelfristig soll die grosse Abhängigkeit der SDA vom Print gemildert werden.
Trotzdem wird das neue Tarifmodell keine Revolution darstellen, sondern als Evolution auf Bekanntem aufbauen. Es soll einfacher strukturiert sein als heute, damit es für unsere Kunden verständlich und nachvollziehbar ist.
Die Modularisierung bietet den Kunden Wahlmöglichkeiten, ohne die gesamte SDA-Struktur zu gefährden.
Der heutige Basisdienst wird aufgeteilt in ein Grundmodul und mehrere Zusatzmodule. Zusammen kosten sie in etwa gleich viel wie heute. Die heutigen Zusatzdienste (Regionaldienste, dapd-Themendienste, People-Dienst, O-Töne etc.) werden zu Zusatzmodulen, deren Preis in Abhängigkeit vom Grundmodul festgelegt wird.
Jeder Kunde ist frei ob und, wenn ja, welche Zusatzmodule er zum Grundmodul hinzu abonnieren will. Das «Alles oder Nichts» gehört damit der Geschichte an. Ein Wunsch unserer Kunden und Besitzer kann damit erfüllt werden.
Hardy Jäggi, Leiter Marketing
|