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Ausgabe Nr. 45 / 06-2009
Aus der Krise in die Zukunft! Sunnibergbrücke im Prättigau
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Auf drei Säulen die Zukunft bauen
Als sich die SDA vor einem Jahr an die Überarbeitung ihrer Strategie machte, sahen die Vorzeichen in der Branche noch etwas anders aus. Jetzt ist der Strategieprozess abgeschlossen, und wir können befriedigt feststellen, dass er auch den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung trägt.
Wir haben eine Strategie erarbeitet, die sich auf die Werte der SDA besinnt und die Absicht, die 1894 zur Gründung der Agentur geführt hat, wiederaufnimmt und neu beleben will. Die Gründer wollten eine Instanz, die unabhängig eine Grundversorgung sichert, ihnen damit Arbeit abnimmt, damit sie sich auf ihre Spezialitäten konzentrieren können.  

Basisdienst im Zentrum

Im Zentrum der strategischen Überlegungen steht der Basisdienst und die im Zusammenhang mit dem Basisdienst stehenden Zusatzdienste. Wir wollen diese Dienste verstärkt auf die Kundenbedürfnisse ausrichten, auch wenn wir wissen, dass es «DEN KUNDEN» nicht gibt. Die Wünsche und Vorstellungen unserer Kunden klaffen weit auseinander. Trotzdem sind sich alle darin einig, dass die Dienstleistungen der Agentur für die jeweiligen Zielgruppen entsprechend aufbereitet sein müssen. Wir wollen uns deshalb vom reinen «Grossisten» (B2B) hin zum Grosshändler entwickeln, der Fertigprodukte verkauft (B2B4C). Die SDA wird vermehrt zum «Convenience»-Produzenten und orientiert sich damit an den guten Erfahrungen mit dem pfannenfertigen Online-Dienst. Welche «Convenience»-Produkte wir schliesslich anbieten werden, entscheidet der Markt. Das kann von Fertigseiten im Beilagenbereich über Online-Spezialdienste bis hin zu Fertigseiten im redaktionellen Bereich gehen. Wir sind offen für die Wünsche und  Ideen unserer Kunden. Die SDA will in ihrer Kernkompetenz, der Nachrichtenproduktion, ein attraktiver Outsourcing-Partner werden. Dazu gehört auch, dass wir unser wichtigstes Outsourcing-Produkt, den Onlinedienst mit Bild und Text, weiter verbessern und den neuen Entwicklungen anpassen. Neue technische Hilfsmittel werden uns dabei unterstützen, und mit einer Anpassung der Abläufe wollen wir erreichen, dass der Dienst deutlich schneller wird.

Wachsen in der Gruppe

Die zweite Säule betrifft die Wachstumsfelder. Um diese zu beackern, wird die SDA sicher auch neue Wege gehen müssen. Dabei geht es einerseits um neue Produkte, aber andererseits auch um eine bessere Verzahnung der Dienstleistungen, die wir in der SDA-Gruppe anbieten. Die Verlängerung der Wertschöpfungskette in der Gruppe ist das vordringliche Ziel, auf das wir hinsteuern. Dabei werden wir wenn notwendig auch an der erfolgreichen Strategie festhalten und neue Geschäftsfelder mit kompetenten Partnern besetzen. Wenn sich sinnvolle Möglichkeiten ergeben, ist die SDA deshalb offen für neue Beteiligungen oder ähnliche Geschäftsmodelle.

Als Einheit wahrgenommen werden

Schliesslich haben wir uns in der Strategie auch mit unseren Beteiligungsgesellschaften beschäftigt. Die Beteiligungspolitik der SDA war in den letzten Jahren erfolgreich. news aktuell schweiz, AWP und Keystone sind Beispiele, wie die SDA mit guten Zusammenarbeitsmodellen in der Gruppe das Knowhow ausbauen und sich so zum Teil neue Märkte erschliessen konnte. Indem wir unser Portfolio hier möglichst abgleichen, klare Vorgaben an die Gesellschaften machen und vermehrt als Gruppe auftreten, soll die SDA-Gruppe stärker als eine aus verschiedenen Teilen bestehende Einheit wahrgenommen werden. Wir stellen fest, dass dies auch vom Markt immer mehr gefordert wird.

Evolution

Es mag sein, dass die SDA-Strategie, die etwa den Zeitraum 2010–2013 abdeckt, nicht revolutionär, sondern nur evolutionär ist. Nichtsdestotrotz wird sie die SDA verändern. Indem wir näher an die Kunden rücken, uns in der Gruppe mit den Angeboten stärker verzahnen und wo sinnvoll auch als Einheit auftreten, tragen wir den Entwicklungen im Medienbereich Rechnung. Wir wollen unsere Kernkompetenz stärken und uns gemeinsam mit unseren Beteiligungen und unseren Kunden weiterentwickeln. Immer mit dem Ziel, für die Kunden kostengünstige und qualitativ hochstehende Produkte zu liefern. So wie es die Gründer eben wollten.

Bernard Maissen, Chefredaktor SDA

 
 

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