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Ausgabe Nr. 54 / 09-2011
Wahlherbst 2011
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Die sda führt einen modularen Tarif ein

In anderen Ländern bieten die Nachrichtenagenturen ihren Medienkunden General News, Sport und Bild in einem Paket an. Für die Kunden gilt: «Alles oder nichts». Im Gegensatz dazu  konnten die Medien in der Schweiz schon seit jeher diese Dienste einzeln abonnieren, da sie von drei verschiedenen Agenturen angeboten werden.

Die sda – und auch die sda Sportinformation – gehen jetzt jedoch noch einen Schritt weiter und teilen ihren Basisdienst in ein Grundmodul und vier Zusatzmodule auf.

Warum?
In den vergangenen Jahren entstanden mit neuen Mediengattungen und neuen sda-Diensten immer mehr Tarife. Intern erschwerte dies die Arbeit, und nach aussen litt die Transparenz. Es war für einen Kunden sehr schwer, die Preise der sda nachzuvollziehen. Ausserdem wollten wir eine Tarifstruktur schaffen, die der künftigen Entwicklung hin zu verstärkter Online-Nutzung Rechnung trägt.

Im Vordergrund stand aber der Kundenwunsch, die sda-Dienste noch stärker gemäss den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Medien abonnieren zu können.

Wie?
Im Rahmen der neuen Unternehmensstrategie startete die sda Anfang 2010 das Projekt «Pricing» und überprüfte gemeinsam mit einem externen Partner die bestehenden Tarife und Dienste. Sie machte sich Gedanken, wie die Tarifstruktur vereinfacht werden kann und welche Alternativen zur Auflagentarifierung bestehen.

In persönlichen Interviews wurden verschiedene Kunden zu ihren Wünschen und Anforderungen an die sda befragt und ihre Rückmeldungen zur aktuellen Angebots- und Tarifstruktur eingeholt.

Die Interviews zeigten, dass die Kunden mehr Modularisierung im Angebot wünschen und die Auflage als Bezugsgrösse für den Preis akzeptiert ist. Einen Index, bestehend aus verschiedenen Elementen (z. B. Auflage, Anzahl Leser, Grösse der Redaktion, Umsatz, Abo-Preis etc.), lehnten die Befragten mehrheitlich ab. Eine Erhöhung des Fixbetrages (bisher «Kopfquote» genannt) und damit verbunden eine Senkung des auflageabhängigen, variablen Teils des Preises nahmen die befragten Kunden sehr positiv auf.

Eingeführt wird der Modul-Tarif  als Pilot ab 1.1.2012. Alle Kunden, die keinen laufenden Mehrjahresvertrag haben, können auf das neue System wechseln. Die definitive Einführung ist per 1.1.2013 vorgesehen.

Was?
Der bisherige Basisdienst der sda besteht neu aus einem Grundmodul (Prioritäten 1–3) und vier Zusatzmodulen (Prio 4+5, Programme, Hintergründe/Chronologien, Tagesüberblicke).
Alle anderen Dienste der sda sind als Zusatzmodule buchbar (Regionaldienste, People, dapd International, sda-Direct etc.).

Das Grundmodul kostet 80% des heutigen Basisdienst-Preises. Zusammen mit den vier Zusatzmodulen wird der heutige Preis erreicht. Jedes Zusatzmodul berechnet sich als prozentualer Zuschlag auf dem Preis des Grundmoduls.

Was noch?
Die Abstufung beim variablen Tarif erfolgt in viel kleineren Schritten als bisher, und die Erscheinungsweise wird nicht mehr in Gruppen zusammengefasst, sondern einzeln von 1x–7x/Woche. Zwischen Sonntagszeitung und siebter Ausgabe wird nicht mehr unterschieden. Vereinfacht wurde auch der Tarif für die verschiedenen Kopfblatt-Systeme.

Die Kunden können ihr Abo bei der sda noch besser auf ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen und erhalten gleichzeitig grössere Transparenz.

Fazit
Das neue Tarifmodell bringt der sda denselben Umsatz wie heute, sofern alle Kunden die gleichen Inhalte beziehen. Einzelne Kunden bezahlen für dieselbe Leistung etwas mehr, andere etwas weniger. Bei einer deutlichen Vereinfachung der Tarifstrukturen war dies jedoch nicht zu vermeiden. Die sda riskiert aber einen Einnahmerückgang, wenn die Kunden einzelne Module abwählen. Um diesen Rückgang auszugleichen, wird sie aber versuchen, rasch auf neue Kundenbedürfnisse zu reagieren und neue Module ins Angebot zu nehmen.

Hardy Jäggi, Leiter Marketing


 
 

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Die sda führt einen modularen Tarif ein

In anderen Ländern bieten die Nachrichtenagenturen ihren Medienkunden General News, Sport und Bild in einem Paket an. Für die Kunden gilt: «Alles oder nichts». Im Gegensatz dazu  konnten die Medien in der Schweiz schon seit jeher diese Dienste einzeln abonnieren, da sie von drei verschiedenen Agenturen angeboten werden.

Die sda – und auch die sda Sportinformation – gehen jetzt jedoch noch einen Schritt weiter und teilen ihren Basisdienst in ein Grundmodul und vier Zusatzmodule auf.

Warum?
In den vergangenen Jahren entstanden mit neuen Mediengattungen und neuen sda-Diensten immer mehr Tarife. Intern erschwerte dies die Arbeit, und nach aussen litt die Transparenz. Es war für einen Kunden sehr schwer, die Preise der sda nachzuvollziehen. Ausserdem wollten wir eine Tarifstruktur schaffen, die der künftigen Entwicklung hin zu verstärkter Online-Nutzung Rechnung trägt.

Im Vordergrund stand aber der Kundenwunsch, die sda-Dienste noch stärker gemäss den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Medien abonnieren zu können.

Wie?
Im Rahmen der neuen Unternehmensstrategie startete die sda Anfang 2010 das Projekt «Pricing» und überprüfte gemeinsam mit einem externen Partner die bestehenden Tarife und Dienste. Sie machte sich Gedanken, wie die Tarifstruktur vereinfacht werden kann und welche Alternativen zur Auflagentarifierung bestehen.

In persönlichen Interviews wurden verschiedene Kunden zu ihren Wünschen und Anforderungen an die sda befragt und ihre Rückmeldungen zur aktuellen Angebots- und Tarifstruktur eingeholt.

Die Interviews zeigten, dass die Kunden mehr Modularisierung im Angebot wünschen und die Auflage als Bezugsgrösse für den Preis akzeptiert ist. Einen Index, bestehend aus verschiedenen Elementen (z. B. Auflage, Anzahl Leser, Grösse der Redaktion, Umsatz, Abo-Preis etc.), lehnten die Befragten mehrheitlich ab. Eine Erhöhung des Fixbetrages (bisher «Kopfquote» genannt) und damit verbunden eine Senkung des auflageabhängigen, variablen Teils des Preises nahmen die befragten Kunden sehr positiv auf.

Eingeführt wird der Modul-Tarif  als Pilot ab 1.1.2012. Alle Kunden, die keinen laufenden Mehrjahresvertrag haben, können auf das neue System wechseln. Die definitive Einführung ist per 1.1.2013 vorgesehen.

Was?
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