| Eines steht schon Wochen vor den eidgenössischen Wahlen vom 18. Oktober fest: Der Ansturm auf die Sitze im Nationalrat erreicht in diesem Jahr einen neuen Rekordwert. Noch nie wollten so viele Kandidatinnen und Kandidaten in die grosse Parlamentskammer einziehen. Auch die Zahl eingereichter Listen war noch nie so hoch. Neben den arrivierten Parteien sind auch heuer einige exotische Gruppierungen dabei.
Doch wie wird das Parlament nach dem Wahltag aussehen? Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Wie viele Alte, Junge, Frauen, Männer werden während der nächsten vier Jahre in National- und Ständerat das Schweizer Stimmvolk repräsentieren?
Dank einer hauseigenen Datenbank wird die sda am Wahltag selbst und an den folgenden Tagen aufschlussreiche Statistiken zur Zusammensetzung des neuen Parlaments publizieren.
Am 18. Oktober selbst werden die Journalistinnen und Journalisten der sda laufend die neusten Informationen verbreiten: Tendenzen, Hochrechnungen, Sitzverteilung, Gewählte in den Kantonen, Reaktionen und Analysen. Erstmals in diesem Jahr erhalten die Onlinekunden der Agentur die wichtigsten Ergebnisse gleichzeitig mit dem Basisdienst.
Lauter kantonale Wahlen Die nationalen Wahlen spielen sich eigentlich in den Kantonen ab. Hier kommt eine der grössten Stärken der sda zum Tragen: die Verankerung in allen Landesteilen. Neben den Mitarbeitenden auf der Zentrale in Bern und im Bundeshaus werden sämtliche Korrespondentinnen und Korrespondenten in den Regionalbüros – vom Bodensee bis nach Genf und von Basel bis ins Tessin – über die Resultate in den 26 Kantonen berichten. Sie kennen die Ausgangslage und die Chancen der Kandidierenden in ihren Regionen genau und nutzen dieses Wissen in der Berichterstattung.
Bereits erhalten haben die sda-Kunden die ersten Vorausberichte über die Ausgangslage in den einzelnen Kantonen (vom 21. Juni bis 2. Juli). Die zweite Serie steht kurz bevor: Vom 27. September bis zum 4. Oktober werden noch detailliertere Berichte versandt – sie zeigen auf, wer in welchem Kanton mit Sitzgewinnen rechnen darf und wer zittern muss.
Um die Suche nach Texten zu den Wahlen zu erleichtern, sind sämtliche Wahlmeldungen mit einem separaten «Wahlen 2015»-Channel codiert. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Website der sda: www.sda.ch
Selbstverständlich ist die Arbeit am Abend des 18. Oktober nicht getan. Ab dem Montag bietet die sda ihren Kunden Statistiken, Follow-ups, Berichte zu den 2. Wahlgängen für den Ständerat – bevor am 9. Dezember mit der Bundesratswahl bereits das nächste Highlight ansteht.
Nicole Meier, Leiterin Inlandredaktion sda
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