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Ausgabe Nr. 75 / 12-2016
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TOP STORY
sda Video vor dem Start

Die sda schlägt am 9. Januar 2017 ein neues Kapitel in ihrer über 120-jährigen Geschichte auf. Ab diesem Zeitpunkt wird die nationale Nachrichtenagentur als multimedialer Newsanbieter am Markt auftreten. Neu im Angebot sind Videos. Sie werden den Kunden als Teil des sda-Basisdienstes zur Verfügung gestellt.

Die sda-Videos werden in enger Zusammenarbeit mit der Bildagentur KEYSTONE produziert. Die Aufnahmen und die Produktion von Videos liegen in erster Linie in Händen der KEYSTONE-Video-Journalisten und der KEYSTONE-Fotografen. Die sda unterstützt darüber hinaus mit ihrem Netz von 13 Regionalredaktionen die Aufnahme von Videos. Insgesamt kann sda Video auf rund 60 Personen zurückgreifen, die in der Lage sind, Videos aufzunehmen. Die Videos werden in deutscher und französischer Sprache angeboten.

Bei der sda kümmern sich täglich je zwei deutsch- und französischsprachige Newsmanager um die Planung und die Inhalte der Videos. Am Wochenende ist die sda mit je einem Newsmanager am Samstag und am Sonntag präsent. Die Themenplanung erfolgt in enger Absprache mit KEYSTONE. Die Newsmanager haben die Verantwortung für die Endkontrolle der erstellten Videos.

KEYSTONE produziert bereits seit rund 5 Jahren Videos. Dieses Angebot wird nun dank der Zusammenarbeit mit der sda deutlich ausgebaut. Die Videos tragen künftig das Branding der sda. Die sda-Mitarbeitenden in den Regionalredaktionen und die Newsmanager sind in den letzten Wochen intensiv darin geschult worden, welche Themen sich für Videos eignen und worauf bei Aufnahmen zu achten ist. Die Schulungen erfolgten am MAZ (Deutschschweiz) und am CFJM (Romandie).

Die sda bietet künftig drei Video-Formate an: Breaking News, Silent Videos sowie vertonte und geschnittene Beiträge. In einem ersten Schritt ist geplant, täglich vier Themen mit sechs bis acht Videos abzudecken. Im Laufe der Zeit soll dieses Angebot weiter ausgebaut werden. Wir werden uns bemühen, die Qualität auch in der Video-Produktion hoch zu halten. So wie es die sda beim Text und KEYSTONE beim Bild seit Jahren halten. Die sda-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich darauf, ihre Kompetenzen zu erweitern. Wir sind überzeugt, dass Multimedia heute ein fester Bestandteil aller Medien sein muss. «Let’s do it».

Winfried Kösters, stv. Chefredaktor

sda Sport
Der 64-Millionen-Anlass

Nach Olympischen Spielen ist jeweils vor Ski-Weltmeisterschaften. Die alpinen Titelkämpfe im kommenden Februar in St. Moritz stellen im Schweizer Sportjahr 2017 das Highlight dar.

St. Moritz organisiert als erster Ort überhaupt zum fünften Mal eine Ski-WM. Im Engadin sind die Alpinen schon 1934, 1948 (damals wurden die Olympiasieger auch als Weltmeister geehrt), 1974 und 2003 zu Gast gewesen.

Vergleichen lassen sich die einzelnen Weltmeisterschaften selbstredend nicht. Aus einer beschaulichen Veranstaltung ist längst ein Grossevent mit imposanten Zahlen geworden. Das lokale Organisationskomitee mit dem bewährten Hugo Wetzel an der Spitze wirtschaftet mit einem Budget von 64 Millionen Franken, wovon auf die Infrastruktur 11 Millionen entfallen. Zu den 30 Mitarbeitenden gesellen sich rund 1300 freiwillige Helfer, die sogenannten «Voluntaris».

Erwartet werden für die elf Wettkämpfe vom 6. bis 19. Februar in etwa 600 Fahrerinnen und Fahrer. Dazu kommen circa 850 Trainer und Betreuer. Die Medienschar umfasst rund 500 Print-Journalisten, 200 Fotografen und 800 Vertreter von Fernsehen und Radio. Die TV-Sender werden gesamthaft während über 600 Stunden aus St. Moritz berichten.

Dem Stellenwert des Grossanlasses tragen natürlich auch wir bei sda Sport Rechnung. Personell werden wir uns im gewohnten Rahmen bewegen. Aus St. Moritz berichten in den zwei Wochen David Bernold (ber) und Valentin Oetterli (voe), unterstützt von Werner Eisenring im Büro in Zürich. Als Genfer Kollege wird Grégoire Silacci (gsi) dabei sein. In St. Moritz werden wir, trotz WM-spezifischen Begebenheiten, ein bekanntes Umfeld vorfinden. Abläufe und Örtlichkeiten sind von Einsätzen im Rahmen von Weltcup-Rennen in den vergangenen Jahren bestens bekannt. Die Arbeit wird ausserdem durch das gute, freundschaftliche Einvernehmen mit den Mitgliedern des Organisationskomitees erleichtert.

Der Umfang unserer Berichterstattung wird grösser sein. Im Besonderen im Vorfeld werden wir über das gewohnte Mass der Berichterstattung hinausgehen. Eine erste Planung ist gemacht. Der zusätzliche Aufwand ist gerechtfertigt. Die Erwartungen unserer Kunden zielen auf ein erweitertes Angebot, obwohl sie gerade an Grossanlässen vielfach mit eigenem Personal vor Ort präsent sind. Diese Tendenz ist noch in ausgeprägterer Form auszumachen, wenn die Veranstaltung im eigenen Land stattfindet.

Auch wenn unsere Texte deshalb nicht in gewohntem Mass Verwendung finden: Irgendwo und irgendwann ist in jedem (Print-)Medium «ein bisschen sda Sport drin».

David Bernold, Redaktor sda Sportredaktion

news aktuell
PR-Bild Award 2016: Erleuchtetes Bietschhorn wird Schweizer PR-Bild des Jahres

Das Kunstprojekt «13 Sterne am Gipfel» ist das Schweizer PR-Bild des Jahres. Vor 200 Jahren ist der Kanton Wallis der Schweizerischen Eidgenossenschaft beigetreten. Anlässlich des Jubiläums liess die Initiative «Lightandsummits»13 Berggipfel des Wallis spektakulär anleuchten und fotografieren. Aus dieser Serie konnte das Motiv «Bietschhorn» beim diesjährigen PR-Bild Award Jury und Öffentlichkeit gleichermassen überzeugen. Es erreichte in der Kategorie «Tourismus und Freizeit» das beste Gesamturteil und wurde als bestes PR-Foto des Jahres in der Schweiz ausgezeichnet.

Die 13 Berggipfel wurden mittels Pyrotechnik simultan in Szene gesetzt. Dazu bestiegen die Mitstreiter des Projekts «Lightandsummits» mit rund 70 Bergführern und 30 Fotografen in einer mondlosen Nacht die zum Teil sehr schwer zugänglichen Berge. Fotograf Marcel Grichting gelang es, das erleuchtete Bietschhorn in einem atemberaubenden Bild festzuhalten.

Ein weiteres Highlight des diesjährigen PR-Bild Award: Erstmals schafften es insgesamt sechs Motive aus der Schweiz auf die vorderen Plätze. Gleich zwei Schweizer Organisationen konnten in der Kategorie «NGO» den zweiten und dritten Platz für sich verbuchen: Save the Children mit dem Motiv «Kinderarbeiter waschen Kleider am Yamunafluss in Nordindien» (Foto: Hedinn Halldorsson) und Fastenopfer mit «Goldabbau in Burkina Faso: Im Stollen» (Foto: Meinrad Schade).

 

Zweiter Platz in der Kategorie «NGO»: «Kinderarbeiter waschen Kleider am Yamunafluss in Nordindien», eingereicht von Save the Children. Foto: Hedinn Halldorsson.

 

Dritter Platz in der Kategorie «NGO»: «Goldabbau in Burkina Faso: Im Stollen», eingereicht von Fastenopfer. Foto: Meinrad Schade.

 

Auch in der Kategorie «Produktfoto» gewannen gleich zwei Schweizer Agenturen jeweils den zweiten und dritten Platz: Freitag lab.ag mit «F703 SENNHEISER × FREITAG - HIGH FIDELITY × HIGH INDIVIDUALITY» (Foto: tinygiant.ch) und skipp communications ag mit «Fleisch in rustikaler Inszenierung» (Foto: Dirk Frischknecht). Den dritten Platz in der Kategorie «Portrait» holte die Agentur dreamis mit «ALL IS LOVE (A tribute to Lee «Scratch» Perry)» (Foto: Pit Buehler).

 

Zweiter Platz in der Kategorie «Produktfoto»: «F703 SENNHEISER × FREITAG - HIGH FIDELITY × HIGH INDIVIDUALITY», eingereicht von Freitag lab.ag. Foto: tinygiant.ch.

 

Dritter Platz in der Kategorie «Produktfoto»:«Fleisch in rustikaler Inszenierung», eingereicht von skipp communications ag. Foto: Dirk Frischknecht.

 

Dritter Platz in der Kategorie «Portrait»: «ALL IS LOVE (A tribute to Lee «Scratch» Perry)», eingereicht von dreamis GmbH. Foto: Pit Buehler.

 

Der PR-Bild Award wird bereits zum elften Mal in Folge von news aktuell und der gleichnamigen deutschen Schwesterfirma verliehen. Insgesamt hat die sda-Tochter in diesem Jahr acht Kategorien ausgezeichnet. Medienpartner des renommierten Branchenpreises ist das Fachmagazin «persönlich».

Alle Gewinnerbilder und Informationen zum PR-Bild Award 2016 finden Sie hier.

Kontakt: Kai Gerwig, Geschäftsführer news aktuell (Schweiz) AG, +41 43 960 68 01, gerwig@newsaktuell.ch

«Bilder, die sich in das kollektive Gedächtnis einprägen»: Interview mit Jacques Morard – PR-Bild-Award Sieger 2016

Jacques Morard hat 13 Berggipfel mit Pyrotechnik zum Leuchten gebracht. Er ist Initiator des Schweizer Kunstprojekts «13 Sterne am Gipfel». Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Beitritts zur Schweizerischen Eidgenossenschaft setzte der Walliser Eventmanager seinen Kanton in Szene. Und gewann damit den diesjährigen PR-Bild Award. news aktuell sprach mit ihm über die Entstehungsgeschichte des Projekts und seine besonderen Herausforderungen.

Wie sind Sie zu der Idee der «13 Sterne am Gipfel» gekommen?

Jacques Morard: Diese Idee hat im Januar 2006 begonnen, in meinem Kopf Gestalt anzunehmen. Auf dem internationalen Festival für Heissluftballons in Château d'Oex, bei dem ich für die Show «Night Glow» verantwortlich war, lernte ich den heute leider verstorbenen Berner Lichtkünstler Helmut Kohli kennen. Da Helmut bereits eine ähnliche Lichtshow realisiert hatte, bezogen wir ihn in die Night Glow mit ein. Von diesem Moment an wusste ich, dass ich seine Technik eines Tages für ein sehr grosses Projekt einsetzen würde. Die Gelegenheit hat sich im Jahr 2012 ergeben, als der Kanton Wallis für die Feierlichkeiten zum zweihundertjährigen Jubiläum des Beitritts zur Schweizerischen Eidgenossenschaft eine Projektausschreibung ins Leben gerufen hat. Mit meinem Wohnsitz in Anzère (1500 m Höhe) habe ich das Privileg, jeden Tag das herrliche Panorama der Walliser Alpen bewundern zu können; insbesondere bei Sonnenuntergang, wenn sich die Gipfel mit Licht schmücken. Die Idee ist aus der Beobachtung dieser grossartigen Landschaft entstanden.

Welche Ziele hatten Sie mit diesem Projekt und welche Botschaft wollten Sie vermitteln?

Jacques Morard: Das primäre Ziel bestand darin, für einen unvergesslichen Augenblick zu sorgen. Ein Ereignis, das die Schönheit der Walliser Alpen vermittelt und das die Öffentlichkeit dazu bringt, ihr Haus zu verlassen, um diese Show zu bewundern und diesen denkwürdigen Augenblick in einer festlichen Atmosphäre zu würdigen. Ausserdem wollten wir eine starke Emotion im Geist und in den Herzen der Zuschauer erzeugen, sodass sich dieser aussergewöhnliche Moment in das kollektive Gedächtnis einprägt. Und zu guter Letzt wollten wir der Welt die Walliser Gipfel mit ihrem Lichterkleid als ein vergängliches Kunstwerk präsentieren, das von unseren Fotografen verewigt wurde.

Die Botschaften, die ich dabei vermitteln wollte, waren einfach: Erstens sollten die Menschen die Schönheit der Natur erkennen, die durch ihr Eingreifen noch vergrößert wird. Zweitens wollte ich den Beruf des Bergführers würdigen, und drittens wollte ich zeigen, dass es sich lohnt, an seine Träume zu glauben.

Vor welchen Herausforderungen standen Sie bei der praktischen Umsetzung?

Jacques Morard: Die grösste Herausforderung bestand darin, die Sicherheit der Beteiligten an den Abschussstellen des Feuerwerks zu gewährleisten - und natürlich die sichere Rückkehr der Bergführer in der Nacht und unter winterlichen Bedingungen. Die Bergführer haben die Strecke für die Rückkehr zunächst am Tag absolviert, um eine Spur im Schnee zu legen, der sie dann in der Dunkelheit im Schein ihrer Stirnlampe folgen konnten. Dank der sorgfältigen Organisation von Peter Mathey (Präsidenten der Schweizerischen Vereinigung der Bergführer) und der Professionalität der Bergführer sind alle sicher zu Hause angekommen.

Die zweite Herausforderung bestand darin, in kürzester Zeit möglichst viele Fotos der Lichtshow zu machen, um die schönsten Bilder unverzüglich an die Medien zu senden. Für unsere Fotografen, Grafiker, Webmaster und Medienmanager war es eine lange Nacht.

Die dritte Herausforderung war die Kommunikation des Projekts. Dafür haben wir die Agentur Media Impact engagiert, die für die regionale, nationale und internationale Kampagne zuständig war – mit Erfolg: 48 Stunden nach dem Ereignis hatten bereits Medien aus mehr als 30 Ländern unsere Bilder veröffentlicht.

Ausserdem gibt es ein Buch, in dem dieses Abenteuer geschildert wird: «13 étoiles au sommet/13...

AWP
Die Finanzmärkte stehen 2017 im Zeichen der Politik

Märkte unter politischem Dauerbeschuss sind überaus volatil und nicht nachhaltig - deshalb mag sie niemand. Doch genau darauf werden sich die Investoren im kommenden Jahr einstellen müssen. Besonders deutlich werden die Spuren dieser politischen Börsen an den Bond- und Devisenmärkten zu sehen sein, sind sich Ökonomen einig. Renditejäger sollten in diesem Umfeld auf starke Dividenden-Titel und Zykliker setzen.

Einen ersten Vorgeschmack auf das kommende Jahr erhielten Investoren bereits Anfang Dezember. Am 2. Advent stimmten die Italiener über ein Verfassungsreferendum ab, und in Österreich wurde ein neuer Staatspräsident gewählt. Während in Österreich der befürchtete Rechtsruck ausblieb, scheiterte Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi mit seinem Referendum.

WAHLEN IN WICHTIGEN EU-STAATEN

Im kommenden Jahr werden die Niederländer, Franzosen und die Deutschen über neue Regierungen abstimmen. «Die Politik hat in den nächsten 15 Monaten das Potenzial, die Märkte kräftig durchzuschütteln», sagt denn auch Janwillem Acket, Chefökonom bei der Privatbank Julius Bär. Natürlich sei nicht absehbar, wie die Wahlen ausgehen werden, «sicher ist aber, dass es Ohrfeigen für das bestehende System geben wird».

So ähnlich ist auch die Wahl Donald Trumps in den USA zu sehen, lautet es unisono aus den Reihen der Experten. Trump, als absoluter Aussenseiter, sei eine klare Absage an das sogenannte Establishment. Eine Wahl der Demokratin Hillary Clinton hätte mehr oder weniger eine Fortsetzung des Status Quo bedeutet.

TRUMP BEDEUTET VERÄNDERUNG

«Mit Trump wird es zu einer echten Veränderung in den USA kommen», spricht Mirabaud-Chefvolkswirt Gero Jung die Meinung einiger Experten aus. Denn wie Trump während des Wahlkampfes angekündigte, plant er die Investitionen in Infrastruktur und Rüstung zu erhöhen und gleichzeitig die Steuern zu senken. Dabei dürften die geplanten Kürzungen der Unternehmenssteuer den deutlich stärkeren Einfluss auf die US-Wirtschaft haben als die Steuergeschenke an den privaten Sektor.

Zusammen mit diesen Plänen hat Trump auch einen stärkeren Protektionismus in Aussicht gestellt. Dieser Mix wird der US-Wirtschaft einen Schub verleihen und gleichzeitig die Inflation anheben.

Nach Ansicht der ZKB spielt Trump der US-Notenbank Fed mit seinem Programm quasi direkt zu. Denn wenn Inflation und BIP in den USA steigen, ist die Grundlage gegeben, dass die US-Währungshüter ihre Zinspolitik weiter normalisieren. Im Durchschnitt sagen Ökonomen für das kommende Jahr zwei weitere Zinsschritte voraus. Beim Blick noch weiter nach vorne herrscht weniger Einigkeit.

Generell gehen die ZKB-Experten von einer Entkoppelung zwischen den USA und Europa aus. Während sich die Zinsen in den USA sukzessiv normalisieren, wird die EU vorerst ihre expansive Politik fortsetzen. Auch ist ein Programm, wie Trump es plant, in der EU nicht möglich, weil nach wie vor zu viele Mitglieder auf zu hohen Verbindlichkeiten sitzen.

GUTE AUSSICHTEN TROTZ POLITISCHER WOLKEN

Europa stellt die Experten ohnehin vor Herausforderungen. So rechnen sie zwar allesamt damit, dass das Wachstum solide bleibt, allerdings dürften die «politischen Wolken» das Gesamtbild trüben. Aktuell betragen die Schätzungen für das weltweite Wirtschaftswachstum 3 bis 3,5%. Dazu dürften die Schwellenländer und China massgeblich beitragen. Für die USA geht das Gros der Ökonomen von einem Wachstum um die 2,5% aus, und in Europa dürfte es um 1,5% liegen.

Die Schweizer Wirtschaft dürfte geringfügig langsamer wachsen als die Eurozone. Ein Hemmschuh war bislang der anhaltend starke Franken. Allerdings hat sich hier das Blatt etwas gewendet, und die Einflüsse zwischen schwachem Euro und starkem Dollar gegenüber dem Franken heben sich etwas auf, sodass der handelsgewichtete Aussenwert des Franken zuletzt sogar etwas tiefer lag.

Bleibt angesichts dieser politischen Einflüsse die Frage, wie sich Anleger in diesem Umfeld positionieren sollen: Bei der UBS empfehlen die Experten um Chefökonom Daniel Kalt, vor allem am Schweizer Markt auf Dividenden-Titel zu setzen. Generell erwartet der Experte aber, dass sich zyklische Märkte angesichts der erwarteten Impulse aus den USA besser entwickeln als defensive Märkte wie die Schweizer Börse.

AUF GLOBAL PLAYERS SETZEN

Bei Julius Bär raten die Spezialisten, auf international aufgestellte Schweizer Unternehmen wie Geberit und Schindler zu setzen, die einen Grossteil ihrer Umsätze im Ausland generieren und vom dortigen Wachstum profitieren sollten. Grundsätzlich geben Anlage-Experten in Erwartung des US-Konjunkturprogramms Zyklikern den Vortritt. Auch die Small- und Midcaps mit ihren Nischenprodukten seien in einem solchen Umfeld eine gute Wette.

Wer auf sichere Häfen wie Anleihen setzen möchte, sollte sich wegen der höheren Renditeerwartungen und des erstarkten Dollars in Richtung USA orientieren. Unter dem Strich sollten sich Investoren aber 2017 auf weiterhin volatile Finanzmärkte einstellen.

Henrietta Rumberger, AWP

KEYSTONE
Jahresrückblick 2016
Die besten, eindrucksvollsten, wichtigsten Bilder des Jahres 2016, kuratiert vom KEYSTONE Editorial Team.

VERSTEHEN SIE SPASS ? – Der amerikanische Aussenminister John Kerry, links, und Bundesrat Didier Burkhalter, rechts, am WEF in Davos im Januar 2016. (KEYSTONE/ Jean-Christophe Bott)

DIE JUGEND AN DIE MACHT – Flavia Kleiner, NGO-Komitee gegen die DSI (Durchsetzungsinitiative), Mitte, und Gleichgesinnte freuen sich über ihren Erfolg bei den Eidgenössischen Abstimmungen im Februar 2016. (KEYSTONE/ Lukas Lehmann)

DIE VERTREIBUNG DES WINTERS - Menschen mit Fackeln in Appenzell am Funkensonntag im März 2016.  (KEYSTONE/ Gian Ehrenzeller)

DIE NEUE BANKNOTE – Sophie Taeuber-Arp, die jahrelang die Schweizer 50-Franken-Note zierte, wird auf der neuen Banknote mit Blumen und Bergen ersetzt. Im April 2016 wird die neue Note der Öffentlichkeit vorgestellt und in Umlauf gebracht. Ist dies der Beitrag der Notenbank zu 100 Jahre Dada? (KEYSTONE/ Lukas Lehmann)

DAS JAHRHUNDERTBAUWERK – Der erste Zug durch den Gotthard Basistunnel, mit 57 km der längste Eisenbahntunnel der Welt, wird mit einem Feuerwerk und vier Staatschefs im Juni 2016 empfangen.  (KEYSTONE/ Laurent Gilliéron)

DER BREXIT - Der britische Premierminister David Cameron verkündet seinen Rücktritt, am Tag nach dem sich das britische Stimmvolk im Juni 2016 für den Austritt aus der EU ausgesprochen hat. (KEYSTONE/ epa/ Facundo Arrizabalaga)

DAS TRAUMTOR - An der UEFA EURO 2016 gelingt Xherdan Shaqiri im Spiel gegen Polen mit einem Fallrückzieher eines der spektakulärsten Tore der Europameisterschaft. (KEYSTONE/ epa/ Msat Irham)

DAS NEUE SCHWEIZER LANDESMUSEUM – Zum ersten Mal seit hundert Jahren erlebt das Landesmuseum in Zürich im August 2016 eine Neueröffnung in Form eines Erweiterungsbaus. Der Neubau der Architekten Christ & Gantenbein schliesst sich mit dem Altbau von Gustav Gull zu einem harmonischen Ensemble zusammen. (KEYSTONE/ Christian Beutler)

DIE SCHWEIZ MACHT DICHT - Flüchtlinge möchten eigentlich nach Deutschland, doch die Schweizer Behörden lassen sie nicht durch die Grenze. Also stranden sie in Norditalien, wie im August 2016 in einem Park in Como. (KEYSTONE/ TI-PRESS/ Francesca Agosta)

EHEMALIGE VERDINGKINDER WERDEN ENTSCHÄDIGT – Ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erhalten vom Bund einen Solidaritätsbeitrag. Nach dem Nationalrat spricht sich im September 2016 auch der Ständerat dafür aus. (KEYSTONE/ Anthony Anex)

FRIEDENSGESPRÄCHE OHNE FRIEDEN – Die Treffen zwischen dem amerikanischen Aussenminister John Kerry – wie hier im Oktober 2016 in Lausanne – und seinem russischen Gegenüber Sergei Lavrov sind ebenso zahlreich wie die Friedensversprechungen, doch der der Krieg in Syrien geht unvermindert weiter. (KEYSTONE/ Jean-Christophe Bott) 

TRUMP MAKES AMERICA GREAT AGAIN – Vielen Vorhersagen zum Trotz gewinnt Donald Trump den Wahlkampf im November 2016 und wird 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. (KEYSTONE/ epa/ Shawn Thew)

 
 
 

 

KURZ UND BÜNDIG
Kurz Berichtet – Lesen Sie hier News aus der SDA-Gruppe.
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