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Ausgabe Nr. 54 / 09-2011
Wahlherbst 2011
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Editorial

Trümpfe ausspielen
Nicht nur bei den Politikern, auch bei der sda steigt die Spannung mit Blick auf die eidgenössischen Wahlen. Am 23. Oktober soll sie all ihre Stärken unter Beweis stellen. Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Geschwindigkeit und regionale Verankerung sind die Trümpfe, die wir am Wahltag ausspielen wollen. Damit das klappt, sind intensive Vorbereitungen notwendig. Die Kunden müssen sich auf die sda verlassen können. Wir wollen die Referenz sein, dafür setzen wir uns ein. Dass wir es sind, zeigt unsere Datenbank mit allen Kandidatinnen und Kandidaten. Sie hat uns erlaubt, statistische Angaben zu liefern, lange bevor die Bundeskanzlei entsprechendes Material publiziert hat. Und als Unstimmigkeiten zwischen den sda- und den offiziellen Zahlen des Bundes aufgetaucht sind, zeigte sich: unsere Angaben waren korrekt. Unsere Trümpfe haben gestochen.

Bernard Maissen,
Chefredaktor

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Impressum:

Mitgearbeitet an dieser Ausgabe haben:
Bernard Maissen (sda); Winfried Kösters; (sda); Béat Grossenbacher (sda); Hardy Jäggi (sda); Peter Lerch (Sportinformation); Janine Dobler (news aktuell); Anina Bakshi (Keystone); Ueli Hoch (AWP); Christoph Gaberthüel (AWP)
Koordination: Therese Hirsbrunner und Dania Ammann

 

Bild: Bildmontage (Wappen: Quelle, Foto: KEYSTONE/Alessandro della Valle)
Die sda führt einen modularen Tarif ein

In anderen Ländern bieten die Nachrichtenagenturen ihren Medienkunden General News, Sport und Bild in einem Paket an. Für die Kunden gilt: «Alles oder nichts». Im Gegensatz dazu  konnten die Medien in der Schweiz schon seit jeher diese Dienste einzeln abonnieren, da sie von drei verschiedenen Agenturen angeboten werden.

Die sda – und auch die sda Sportinformation – gehen jetzt jedoch noch einen Schritt weiter und teilen ihren Basisdienst in ein Grundmodul und vier Zusatzmodule auf.

Warum?
In den vergangenen Jahren entstanden mit neuen Mediengattungen und neuen sda-Diensten immer mehr Tarife. Intern erschwerte dies die Arbeit, und nach aussen litt die Transparenz. Es war für einen Kunden sehr schwer, die Preise der sda nachzuvollziehen. Ausserdem wollten wir eine Tarifstruktur schaffen, die der künftigen Entwicklung hin zu verstärkter Online-Nutzung Rechnung trägt.

Im Vordergrund stand aber der Kundenwunsch, die sda-Dienste noch stärker gemäss den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Medien abonnieren zu können.

Wie?
Im Rahmen der neuen Unternehmensstrategie startete die sda Anfang 2010 das Projekt «Pricing» und überprüfte gemeinsam mit einem externen Partner die bestehenden Tarife und Dienste. Sie machte sich Gedanken, wie die Tarifstruktur vereinfacht werden kann und welche Alternativen zur Auflagentarifierung bestehen.

In persönlichen Interviews wurden verschiedene Kunden zu ihren Wünschen und Anforderungen an die sda befragt und ihre Rückmeldungen zur aktuellen Angebots- und Tarifstruktur eingeholt.

Die Interviews zeigten, dass die Kunden mehr Modularisierung im Angebot wünschen und die Auflage als Bezugsgrösse für den Preis akzeptiert ist. Einen Index, bestehend aus verschiedenen Elementen (z. B. Auflage, Anzahl Leser, Grösse der Redaktion, Umsatz, Abo-Preis etc.), lehnten die Befragten mehrheitlich ab. Eine Erhöhung des Fixbetrages (bisher «Kopfquote» genannt) und damit verbunden eine Senkung des auflageabhängigen, variablen Teils des Preises nahmen die befragten Kunden sehr positiv auf.

Eingeführt wird der Modul-Tarif  als Pilot ab 1.1.2012. Alle Kunden, die keinen laufenden Mehrjahresvertrag haben, können auf das neue System wechseln. Die definitive Einführung ist per 1.1.2013 vorgesehen.

Was?
Der bisherige Basisdienst der sda besteht neu aus einem Grundmodul (Prioritäten 1–3) und vier Zusatzmodulen (Prio 4+5, Programme, Hintergründe/Chronologien,...

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Inhalt
TOP STORY
Die sda führt einen modularen Tarif ein

In anderen Ländern bieten die Nachrichtenagenturen ihren Medienkunden General News, Sport und Bild in einem Paket an. Für die Kunden gilt: «Alles oder nichts». Im Gegensatz dazu  konnten die Medien in der Schweiz schon seit jeher diese Dienste einzeln abonnieren, da sie von drei verschiedenen Agenturen angeboten werden.

Die sda – und auch die sda Sportinformation – gehen jetzt jedoch noch einen Schritt weiter und teilen ihren Basisdienst in ein Grundmodul und vier Zusatzmodule auf.

Warum?
In den vergangenen Jahren entstanden mit neuen Mediengattungen und neuen sda-Diensten immer mehr Tarife. Intern erschwerte dies die Arbeit, und nach aussen litt die Transparenz. Es war für einen Kunden sehr schwer, die Preise der sda nachzuvollziehen. Ausserdem wollten wir eine Tarifstruktur schaffen, die der künftigen Entwicklung hin zu verstärkter Online-Nutzung Rechnung trägt.

Im Vordergrund stand aber der Kundenwunsch, die sda-Dienste noch stärker gemäss den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Medien abonnieren zu können.

Wie?
Im Rahmen der neuen Unternehmensstrategie startete die sda Anfang 2010 das Projekt «Pricing» und überprüfte gemeinsam mit einem externen Partner die bestehenden Tarife und Dienste. Sie machte sich Gedanken, wie die Tarifstruktur vereinfacht werden kann und welche Alternativen zur Auflagentarifierung bestehen.

In persönlichen Interviews wurden verschiedene Kunden zu ihren Wünschen und Anforderungen an die sda befragt und ihre Rückmeldungen zur aktuellen Angebots- und Tarifstruktur eingeholt.

Die Interviews zeigten, dass die Kunden mehr Modularisierung im Angebot wünschen und die Auflage als Bezugsgrösse für den Preis akzeptiert ist. Einen Index, bestehend aus verschiedenen Elementen (z. B. Auflage, Anzahl Leser, Grösse der Redaktion, Umsatz, Abo-Preis etc.), lehnten die Befragten mehrheitlich ab. Eine Erhöhung des Fixbetrages (bisher «Kopfquote» genannt) und damit verbunden eine Senkung des auflageabhängigen, variablen Teils des Preises nahmen die befragten Kunden sehr positiv auf.

Eingeführt wird der Modul-Tarif  als Pilot ab 1.1.2012. Alle Kunden, die keinen laufenden Mehrjahresvertrag haben, können auf das neue System wechseln. Die definitive Einführung ist per 1.1.2013 vorgesehen.

Was?
Der bisherige Basisdienst der sda besteht neu aus einem Grundmodul (Prioritäten 1–3) und vier Zusatzmodulen (Prio 4+5, Programme, Hintergründe/Chronologien,...

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