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| Editorial |
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Demokratiepolitische Bedeutung
In der Sommersession hat der Ständerat als Zweitrat eine Motion überwiesen, die vom Bundesrat verlangt, Massnahmen zur Presseförderung zu prüfen. Die Presse selber hat darauf sehr zurückhaltend reagiert, denn direkte Förderung von Zeitungen weckt ungute Gefühle. Die Angst, vor einem Verlust der Unabhängigkeit ist gross. Offener sind die Medien, wenn es um indirekte Förderung geht. Und hier könnte die sda ins Spiel kommen. Wenn der Staat, ohne die inhaltliche Unabhängigkeit der sda zu tangieren, die Service-Public-Leistungen der nationalen Nachrichtenagentur abgelten würde, könnten alle profitieren. Die Agentur würde wirtschaftlich unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen, und sie könnte weiter in die Qualität investieren. Die Medien würden von einem besseren Preis für einen besseren Dienst in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch profitieren. Denn nach wie vor erstellt die sda in diesen drei Sprachen gleichwertige Dienste zum gleichen Preis, unabhängig von der Marktgrösse, eben als Service Public. Das ist eine Leistung, die es allen Medien, seien es nun Print, Radio, TV oder Online, einfacher macht, ihre demokratiepolitische Bedeutung zu stärken. Und genau dahin zielt die überwiesene Motion.
Bernard Maissen, Chefredaktor
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| Impressum: |
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Mitgearbeitet an dieser Ausgabe haben: Bernard
Maissen
(sda); Winfried Kösters (sda); Béat Grossenbacher (sda); Francis Roelofsen (sda); Peter Lerch
(Si); Janine Dobler (news aktuell); Roland Schäfli (AWP); Michel Aeberhard (sda-IT) Koordination: Therese Hirsbrunner und Dania Ammann |
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 Bild: Ennio Leanza |
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Feriensperre! Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Sportinformation kehrt die unliebsame Verfügung immer in den geraden
Jahren zurück. Ob Sommer- oder Winterspiele – Olympia verlangt von der
nationalen Sportnachrichtenagentur einen vollen Einsatz. An dem vom 27.
Juli bis zum 12. August 2012 stattfindenden Grossanlass in London wird
es nicht anders sein.
Für die Si hat es eine hohe Priorität, den
Kunden einen umfassenden, lückenlosen, schnellen und sicheren Service
zu bieten. Um dies zu ermöglichen, muss die Si in dieser Zeit sowohl in
der Redaktion in Zürich als auch in jener in Genf alle personellen
Ressourcen ausschöpfen. Deshalb: Feriensperre!
Die Erfahrung
zeigt jedoch, dass die Redaktorinnen und Redaktoren beider Büros bereit
sind, während der Spiele sogar auf einzelne freie Tage zu verzichten und
diese stattdessen vor- oder nachher zu beziehen. Denn die olympische
Dimension fasziniert jeden Hardcore-Sportjournalisten.
Für die Si
Zürich werden die folgenden Redaktoren in London im Einsatz stehen:
Philipp Bärtsch (bae), Richard Stoffel (rst), Sven Schoch (sv), Marco
Keller (mk), Hans Leuenberger (hle), Valentin Oetterli (voe), Sandro
Mühlebach (smh), Marco Ackermann (mac), Toni Nötzli (tn), Peter Wyrsch
(wy) und Peter Lerch (plh). Für die Si Genf berichten Gilles Mauron
(gma) und Olivier Petitjean (op). Josef Kälin (kj) ist für den
technischen Bereich zuständig.
Jeder der genannten Journalisten
respektive Reporter ist mit einer oder mit mehreren Olympia-Sportarten
bestens vertraut. Dies zahlt sich für die Si und mithin für ihre Kunden
vor allem... |
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