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| Editorial |
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«Frauenquote in den Schweizer Chefetagen stagniert» hat die sda kürzlich bei der Berichterstattung über eine entsprechende Studie getitelt. Im eigenen Haus sieht es anders aus. Mit dem Wechsel an der Spitze des Kulturressorts und in der Regionalredaktion Ostschweiz in St. Gallen hat sich das Geschlechterverhältnis in Führungspositionen der Redaktion markant verändert. Drei Ressortleiterinnen stehen vier Ressortleitern gegenüber. Vier Regionalredaktionen werden von Frauen geleitet und nur drei von Männern. In der Gesamtredaktion arbeiten rund 43 Prozent Frauen, und nur in der Chefredaktion sind die Männer noch unter sich. Das Bild der männerdominierten Agentur ändert sich damit langsam, und das gilt nicht nur für die Redaktion. Die neuen Verantwortlichen kommen in der neusten Ausgabe des «Lead» zu Wort und was auffällt: Die «Frauenfrage» wird gar nicht thematisiert. Agenturarbeit ist immer Teamarbeit und gemischte Teams arbeiten in der Regel besser. Insofern sind wir ein wenig stolz, findet die Durchmischung auch in den Kaderstufen statt. Denn wir sind überzeugt, davon profitiert auch unser Dienst und damit unsere Kunden. Egal ob die Meldungen nun von Frauen oder Männern gelesen werden. Bernard Maissen, Chefredaktor
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| Impressum: |
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Bernard Maissen (sda); Nathalie Grand (sda); Silvia Minder (sda); Jürg Kammermann (sda); Annina Hasler (sda); Hans Leuenberger (Si); Thomas Pentsy (AWP); Corina Hany (AWP); Catharina
Graf (Keystone); Flora Holder (news
aktuell) Koordination: Dania Ammann (sda) |
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