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Ausgabe Nr. 66 / 09-2014
Jubiläumsherbst
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Editorial

120 Jahre - eine Verpflichtung
Vor 120 Jahren, im September 1894, wurde die sda gegründet. Von den Verlegern für die Verleger. Sie wollten sich möglichst einfach und kostengünstig unabhängige und ausgewogene Informationen beschaffen. Zunächst vor allem aus dem Ausland, bald aber auch aus dem Inland. In den letzten 120 Jahren hat die Agentur manche Höhen und Tiefen erlebt und viele Veränderungen im Umfeld mitgemacht. In 120 Jahren ist die sda zu einer festen Grösse und zu einer tragenden Säule des Schweizer Mediensystems geworden. Seit 120 Jahren garantiert sie den Kunden die Grundversorgung mit unabhängigen Informationen. Auch wenn sich Form und Transportart der Meldungen nicht mit damals vergleichen lassen, so ist doch eines geblieben: Die sda liefert ihren Kunden rasch und kompetent die wichtigen Informationen in hoher Qualität zu einem angemessenen Preis. Daran soll sich nichts ändern, auch wenn sich die Medien im Augenblick in einem grossen Transformationsprozess befinden. Im Wissen, woher wir kommen und was unser Auftrag ist, sind wir überzeugt, dass wir diesen für unsere Kunden ebenso in Zukunft erfüllen werden – auch die nächsten 120 Jahre.

Bernard Maissen, Chefredaktor
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Archiv
Impressum:
Bernard Maissen (sda); Nicolai Morawitz (sda); Francis Roelofsen (sda); Roman Eberle (Si); Thomas Pentsy (AWP); Thomas Peterhans (AWP); Catharina Graf (Keystone); Flora Holder (news aktuell)
Koordination: Dania Ammann (sda); Francis Roelofsen (sda)
 
120 Jahre sda - Die Anfänge
Die Anfänge
Bis Ende 1894 waren die Schweizer Zeitungen für Nachrichten nicht nur aus dem Ausland, sondern sogar aus dem Inland fast ausschliesslich auf ausländische Presseagenturen angewiesen. Das empfand man als unwürdigen Zustand, zudem sahen sich die Zeitungen fast wehrlos dem Tarifdiktat der Agenturen ausgesetzt. Charles Morel («Journal de Genève»), Hermann Jent («Bund») und Walther Bissegger («Neue Zürcher Zeitung») gründeten das «Syndikat schweizerischer Zeitungen zur Hebung ihres Depeschendienstes», das seinerseits am 25. September 1894 die sda AG gründete. Sie sollte sich «gegen die ausländische Vorherrschaft im Nachrichtenmarkt» stellen. Erster Direktor wurde Charles Ochsenbein, sekundiert von Frank Fillol, der sich um den französischen Dienst kümmerte.
 
Am 1. Januar 1895 sendete die Agentur, die 10 Redaktoren beschäftigte, die ersten Auslandmeldungen. Noch im gleichen Jahr baute die sda auch einen Inlanddienst mit 50 Korrespondenten in der Schweiz auf. In dieser Anfangsphase gab es nur einen deutschen und einen französischen Dienst; für einen italienischen fehlten die Mittel.
 
Bis zur Jahrhundertwende 1900 konnte die sda praktisch die gesamte Tagespresse der Schweiz als Kunden gewinnen. Die Bundesverwaltung wurde in den 20er Jahren Abonnentin der sda. Die Agentur galt bald als Sprachrohr der Eidgenossenschaft, auch im Ausland, und wurde in der Folge zuweilen als amtliche oder doch mindestens als subventionierte Institution angesehen. Die sda wehrte sich stets gegen diese Vermutung.

Die sda in den Weltkriegen

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Inhalt
TOP STORY
120 Jahre sda - Die Anfänge
Die Anfänge
sda Nachrichten
120 Jahre sda - Die Entwicklung
Sport, Finanznachrichten, Bild und Communiquédienst
Mein Alp-Transit
Was ist das Tessin? Schon beim Artikel fängt es an knifflig zu werden: Denn da gibt es auch noch den «Tessin», der am Nufenenpass entspringt und dann 250 Kilometer weiter südlich in den Po mündet. Was zwischen diesen beiden Punkten liegt, ist nun seit zwei Monaten mein journalistisches Ackerland.
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«Schwarzer Montag»
Jeden Monat wechselnd zeigt KEYSTONE zusammen mit dem Verlag Echtzeit und INCHfurniture unter dem Label «Schwarzer Montag» im Westflügel in Zürich Bilder der Gegenwart und solche, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Eröffnet wurde die Reihe Anfang September mit «Fan» des amerikanische Fotografen Rian Dundon, ab 6. Oktober folgt «Back to the Future» von Irina Werning.
KURZ UND BÜNDIG
Kurz Berichtet – Lesen Sie hier News aus der SDA-Gruppe.
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